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Lethal Weapons

In der neuen Sparte Filmlektion gibt es ab jetzt Nützliches aus der Welt des Zelluloids zu sehen. Natürlich ist alles 1:1 auf das analoge Leben übertragbar und wird von mir auch dringend empfohlen.
Kultregisseur Lindsay Shonteff zeigt uns mit Licensed to Love And Kill (1979) auch bekannt unter dem Titel No. 1 ist nicht zu schlagen oder The Man from S.E.X., dass die Verletzungsgefahr, die von ansonsten harmlosen weiblichen Attributen ausgeht, höher sein kann als man denkt. Bevor es zum Knackpunkt dieser Filmlektion kommt, werfen wir einen schnellen Blick in den Trailer:

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Alles was frau braucht sind ein paar Rasierklingen, handelsübliche Nippelaufsätze und natürlich ordentliche Brustmuskeln. Was würde Catharine MacKinnon wohl zu dieser schneidigen Kampfszene sagen?


via blogrebellen

 

Organisches zum Muttertag

Muttertag ist bald da und Ihr habt noch kein Geschenk? Dann Mund zu und Augen auf! Lily Vanilli versorgt jeden, der auf kitschige Kirschtorten und rosa Fluffizeug verzichten kann, mit diesem extrem herzlichen Leckerbissen à la organique:

 

Lily Vanilly via WE like THAT

Auch lecker: 20 % der Einnahmen gehen an einen guten Zweck. Mehr davon gibt’s auf dem Blog von Lily Vanilly.

Trimm Dich!

Mit der denkwürdigen Parole “Keep Your Most Precious Posession In Trim!” sagt Amazon unkoordiniertem Wildwuchs südlich des männlichen Bauchnabels den Kampf an. Wir machen Platz für das “Gentelman’s Willy Grooming & Care Kit” aka “Rute Pflegeset” :

 

Rute Pflegeset / Gentlemens WILLY GROOMING & CARE via Dangerous Minds gesehen bei Nerdcore

Und die eindeutig beste Review dazu verfasste “Master Oliver C. Doubleday” aka “Tico”:

I used to be ashamed of my willy. People used to point and yell ‘What an unkept willy!’ I was bullied at school. But then I bought the Gentleman’s Willy Care Kit, and now, instead, people yell ‘What a fantastic willy!’ and all my friends think I’m really cool.

Auch nicht schlecht: Gentelman’s Ball Scratcher

Was ist rosa und riecht nach Hühnchen?

In welchem Aggregatszustand ein Chicken Nugget sich befindet, bevor es in Nuggetform gepresst in deinem Mund landet? Mit rosa und fluffig hätten da wohl die wenigsten gerechnet. Advanced Meat Recovery (AMR) nennt diese besonders sanfte Methode der Fleisch- und Geflügelverarbeitung, bei der knochenfreies, püriertes Restfleisch übrigbleibt, das uns hier so lieblich entgegenschäumt:

Chickenbrei

via nerdcore

Wer mehr darüber erfahren will, kann sich bei Fooducate Faktenfutter holen.

Bon appétit!

Der Roboter und das Baby

Es gibt Erfindungen, die aus unerfindlichen Gründen für spontane Panik sorgen. Egal was ihr gerade macht, lasst es sein und schaut diesem mechanischen Geburtentorso bei der Arbeit zu:

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Vertont wurde das übrigens von seinem Kollegen. Das soeben goutierte audio-visuelle Trüffelchen muss erstmal verdaut werden. Folglich bleibt schon wieder keine Zeit für die lästigen Dinge, die erledigt werden wollen. Für die schnelle Ablenkung gibt es nun einen völlig unverstörenden und daher nötigen Clip, der sich mit dem hassgeliebten Phänomen der Prokrastination befasst:

via ism studios

Wie schimmelt das?

Wer schon immer wissen wollte was passiert, wenn man die Wurstplatte 12 Tage aufm Tisch stehen lässt, darf gespannt sein!

Denn ein schimmelresistenter Brite hat das für uns ausprobiert. Sein Name ist Dr. Yan und er wird gleich in fröhlich nerdiger Manier kommentieren, wie organisch Essen sich jenseits des Mindesthaltbarkeitsdatums verhält.
Also Mund zu und Augen auf für 12 Tage Schimmel und Maden gepackt in eine gute Minute:

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via BuzzFeed

Mehr dazu findet ihr auf bang goes the theory.

Rubber

Über Mr. Oizo aka Quentin Dupieux ersten Kinofilm Rubber (2010) hatte ich hier schon berichtet. Nun kommt die Review zum aggressiven Reifen, der das Morden nicht lassen kann!

Rubber

Zum Plot:
Rubber handelt von einem Reifen (Robert) der langsam zum Leben erwacht, seine psychokinetischen Kräfte und daraufhin seine Lust am Morden entdeckt. Er lässt durch pure Willenskraft zunächst ein bisschen Müll und Kleinvieh zerplatzen, bevor er sich an größeres Getier und schließlich menschliche Wesen macht. Diese “Coming of Age”- Story ist eingebettet in eine weitere Geschichte – nämlich die der Zuschauer, die in der Wüste von Los Angeles den Killerreifen per Fernglas beim Morden beobachten. Schließlich finden beide Handlungsstränge zueinander und wir spähen in den aktuellsten Teaser:

Kritik:
Für Quentin Dupieux – das wird ziemlich schnell klar- ist Rubber eine Hommage an die Sinnfreiheit. Klingt zunächst spannend, verliert aber in Anbetracht des ständigen Bestehens auf Absurdität ziemlich schnell an Witz. So wirken Dupieux Bemühungen wie ein nervendes –weil streberhaftes– Aufbegehren gegen gängige Genrebestimmungen und gipfeln in der puren Lust an Selbstbestätigung.
Aus der überschaubaren Handlung, die zum Glück nicht ganz humorfrei ist, wäre wohl ein knackiger Kurzfilm geworden. Denn in 85 Minuten kann man sich trotz beeindruckender Optik und der netten Idee eines Killerreifens das sporadische Gähnen nicht verkneifen. Zumindest dreht der Sound am Kreislauf:

Fazit:
Obwohl er bereits als Kultfilm gehandelt wird, muss man Rubber nicht gesehen haben. Sollte Dupieux seine Attitüde loswerden und den dringenden Willen zur Absurdität in eine subtilere Form zwängen, darf man auf sein nächstes Filmerzeugnis gespannt sein!
Der Film war bislang nur auf Fantasy-Filmfestivals zu sehen, ob er einen deutschen Kinoverleih findet, ist unklar. [rating=3]