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	<title>don&#039;t panic, it&#039;s organic! &#187; Woody Allen</title>
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	<description>Das organische Blog für Film- und Kunstaficionados</description>
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		<title>Midnight in Paris</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Aug 2011 17:39:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dontpanicitsorganic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filmfreak]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
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		<category><![CDATA[Woody Allen]]></category>

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		<description><![CDATA[Oft trifft man Menschen, die in einer anderen Zeit vermeintlich glücklicher geworden wären, als in der Gegenwart. Wenn der Weltschmerz fahrt auf nimmt, verklären sie eine bestimmte Epoche und deklarieren sie gerne zur aufregendsten und vielversprechendsten Zeit, die es je gegeben hat. Für den Trailer bitte hier klicken. Auch Gil (Owen Wilson) der Protagonist von <a href="http://dp.wiklog.com/2011/08/20/midnight-in-paris/"> read more <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Oft trifft man Menschen, die in einer anderen Zeit vermeintlich glücklicher geworden wären, als in der Gegenwart. Wenn der Weltschmerz fahrt auf nimmt, verklären sie eine bestimmte Epoche und deklarieren sie gerne zur aufregendsten und vielversprechendsten Zeit, die es je gegeben hat.</strong></p>
<h6 style="text-align: center;"><strong><a href="http://dp.wiklog.com/wp-content/uploads/2011/08/Szenenbild_11700x466.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-8265" title="Midnight in Paris " src="http://dp.wiklog.com/wp-content/uploads/2011/08/Szenenbild_11700x466.jpg" alt="" width="630" height="419" /></a></strong><a href="http://www.youtube.com/watch?v=abV93mmgTwo" target="_blank">Für den Trailer bitte hier klicken.</a></h6>
<p>Auch Gil (Owen Wilson) der Protagonist von Woody Allens jüngstem Wurf <a href="http://www.midnight-in-paris.de/" target="_blank"><strong>Midnight in Paris</strong></a> ist ein hingebungsvoller Nostalgiker: Paris ist für ihn die Stadt  seiner Jugend. Damals hätte er alles werden können, jetzt dümpelt er als  erfolgreicher aber unglücklicher Hollywood-Schreiberling mit  unerfüllten schriftstellerischen Ambitionen vor sich hin. Dank eines Business-Meetings seines zukünftigen Schwiegervaters ist er  also wieder in Paris und die Stadt hat für ihn noch immer nichts von ihrer Magie eingebüßt – ganz besonders, wenn es regnet. Dann streift er durch  die Pariser Flohmärkte und spaziert durch die engen Gassen, die gespickt sind mit charmanten Cafés und urigen Bistros. Man denke nur an die  inspirierenden Persönlichkeiten, die sich hier in den Roaring Twenties  die Klinke in die Hand gaben!</p>
<p>Leider teilt seine Verlobte Inez (Rachel McAdams) Gils Ansichten herzlich wenig. Die Tochter aus wohlhabendem, republikanischem Hause legt eher Wert darauf, dass ihr  Ehemann in spe sie finanziell befriedigen kann. Intellektuellen Ansporn holt sie sich lieber von Paul (Michael Sheen), einem ihrer ehemaligen  Dozenten, den das Paar zufällig in Paris trifft. Während Inez die Nähe des blasierten Pedanten sucht, begibt sich Gil auf einen seiner nächtlichen Spaziergänge durch die Stadt seiner unheilbaren Nostalgie.  Als er um Mitternacht auf einer Treppe in der Rue Montagne St. Genevieve Rast macht, hält eine elegante Limousine mit ein paar exzentrisch gekleideten Nachtschwärmern, die Gil prompt auf eine Party mitnehmen. Mit einem Mal befindet er sich in Gesellschaft von F. Scott und Zelda  Fitzgerald, ist per Du mit Ernest Hemingway (Corey Stoll) und am Klavier  sitzt kein Geringerer als Cole Porter. Er wird empfangen als einer von ihnen und es kommt besser: Mr. Hemingway schlägt seinem Bewunderer vor, dessen unfertiges Manuskript von einer befreundeten Schriftstellerin lektorieren zu lassen: Gertrude Stein (Kathy Bates). Bereits am nächsten Abend zur gleichen Zeit reist Gil erneut in die 20er und trifft weitere  Koryphäen der bohèmen Kunstelite. Im Hause Stein holt er sich nicht nur Feedback, sondern macht auch die Bekanntschaft von Picassos Lebensabschnitts-Muse Adriana (Marion Cotillard), deren Charme Gil augenblicklich verzaubert. Nacht für Nacht holt er sich Inspiration aus seiner Lieblingsepoche und merkt irgendwann, dass sein Fernweh nach der  Vergangenheit ihn nicht wirklich weiterbringen kann&#8230;</p>
<p>Bereits in <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Bp6YDZVVbj0" target="_blank"><strong>The Purple Rose of Cairo</strong></a> (1985) ließ Woody Allen den Wunschtraum seiner Protagonistin Cecilia  (Mia Farrow) wahr werden, indem er es der armen Kellnerin ermöglichte, ihren verehrten Kinohelden von der Leinwand runter ins richtige Leben zu  beschwören. Der Sprung aus dem Film wird von Allen kompromisslos  durchdekliniert: Was hat es für Konsequenzen für die Filmwirtschaft, für  die Produzenten und den Rest der Crew, wenn ein Schauspieler aus einem  Film entwischt? Wie kommt der fiktive Held ohne Geld in der Realität klar? Und: Warum wird bei Liebesszenen nicht abgeblendet? Diese Fragen  beantwortet Allen und wir nehmen es ihm ab, weil er seine Sache mit  einer ungemeinen Glaubwürdigkeit präsentiert. So ähnlich funktioniert auch  <strong>Midnight</strong> <strong>in Paris</strong>. Anders als in <strong>The Purple Rose</strong> entlässt uns der aktuelle Film aber mit Optimismus aus dem Kino. Das überrascht, wenn man an Allens letzte Filme denkt: In <a href="http://wp.me/pAcNf-1AE" target="_blank"><strong>Ich sehe den Mann deiner Träume</strong></a> oder <a href="../2009/11/22/whatever-works/" target="_blank"><strong>Whatever Works</strong></a> präsentierte sich der Meister von einer eher pessimistischen, zynischen  und konservativen Grundhaltung. Seine aktuelle Liebeserklärung an Paris ist hingegen kurzweilig, vorwärts gewandt und unterhaltsam, wie die  jazzige Leitmelodie, die sich durch den gesamten Film zieht und danach  schwer aus den Ohren zu bekommen ist.</p>
<p>Wie immer hält der Regisseur für uns ein großartiges Schauspieler-Ensemble bereit: Owen Wilson, der  als Gil sowohl den intellektuellen und zynischen Alter Ego Allens  früherer Filme verkörpert, aber dem ganzen durch sein sonniges Gemüt  eine angenehme Prise Leichtigkeit verleiht. Auch Amy McAdams brilliert  mit gewohnter Natürlichkeit in ihrer Rolle als Gils arrogante Verlobte. Katy Bates performt eine unaufgeregte, kritische Gertrude Stein und ein überaus humoriges Erlebnis bietet uns Adrien Brody in seinem kurzen Auftritt als Salvador Dalí. Da verzeiht man auch das Auftauchen von  First Lady Carla Bruni, die als Museumskuratorin ihre wenigen Sätze (durchaus passabel) über die Leinwand bringt. Midnight in Paris ist eine Wohltat für alle, die nach den letzen Filmen des Meisters eine Art Nostalgie nach dem alten Allen bekommen haben. Wir brauchen nicht mehr sehnsüchtig zurück blicken. Er ist da.</p>
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		<title>You Will Meet a Tall Dark Stranger</title>
		<link>http://dp.wiklog.com/2010/10/14/you-will-meet-a-tall-dark-stranger/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Oct 2010 20:46:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dontpanicitsorganic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filmfreak]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kino]]></category>
		<category><![CDATA[Woody Allen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ab geht&#8217;s mit Woody Allens neustem Baby! Ich sehe den Mann deiner Träume (You Will Meet A Tall Dark Stranger) 2010 kommt am 2. Dezember in die deutschen Kinos. Ob des Meisters jüngstes Baby an die Wonneproppen früherer Zeiten anknüpfen kann oder sich im cinematographischen Treibsand verläuft, erfahrt ihr hier! Jetzt erstmal in den Trailer <a href="http://dp.wiklog.com/2010/10/14/you-will-meet-a-tall-dark-stranger/"> read more <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ab geht&#8217;s mit Woody Allens neustem Baby!</strong></p>
<p><a href="http://mann-deiner-traeume-derfilm.de/"><strong>Ich sehe den Mann deiner Träume</strong></a> (You Will Meet A Tall Dark Stranger) 2010 kommt am 2. Dezember in die deutschen Kinos. Ob des Meisters jüngstes Baby an die Wonneproppen früherer Zeiten anknüpfen kann oder sich im cinematographischen Treibsand verläuft, erfahrt ihr hier! Jetzt erstmal in den Trailer schnuppern:</p>
<p><a href="http://dp.wiklog.com/2010/10/14/you-will-meet-a-tall-dark-stranger/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p><strong>Zum Plot:</strong></p>
<p>Irgendwo in London geht die alternde Helena (Gemma Jones) auf den Ratschlag ihrer Tochter Sally (Naomi Watts) hin zu einer Wahrsagerin. Ihr Gatte Alfie (Anthony Hopkins) hat sie nach über 40 Jahren Ehe verlassen, was Helena umso empfänglicher für die aufmunternden Worte und Whiskeyrationen der dubiosen Hellseherin macht. Prompt erfährt Helena, dass bald ein unbekannter großer Mann in ihr Leben treten wird.</p>
<p>Derweil hat ihre Tochter ebenfalls mit matrimonialen Mätzchen zu kämpfen. Ihr Mann Roy (Josh Brolin) – eigentlich diplomierter Arzt– arbeitet sich lieber an Romanen als an Patienten ab. Doch leider hat er außer einem mittelguten Buch bislang nichts Lesenswertes produziert. Zwar schreibt er an seinem neusten Schmöker, doch lässt er sich auch zu gern von seiner bezaubernden Nachbarin Dia (Freida Pinto) ablenken, die er täglich vom Fenster aus beim Musizieren beobachten kann.</p>
<p>Auch Sally denkt ans Seitenspringen: Sie arbeitet in einer Kunstgalerie und ist dabei, sich in ihren charmanten Chef Greg (Antonio Banderas) zu verlieben, der widerum für Sallys Protegé Iris (Anna Friel) entflammt.</p>
<p>Alfie hingegen sucht erst sexuelle, dann monogame Erleuchtung bei Charmaine (Lucy Punch), einem Halbzeitcallgirl mit schauspielerischen Ambitionen. Bestenfalls soll sie ihm den Sohn schenken, den er nie hatte. Als Gegenleistung bekommt die schrille Blondine alle Wünsche erfüllt, die sie unter ihrem aufgepumpten Busen trägt. Doch schnell wird klar, dass Alfie seine Hochglanzuschi trotz Potenzpillen nicht vollends befriedigen kann. Zu Helena kann er auch nicht zurück – denn die hat in der Zwischenzeit ihren Traummann kennengelernt&#8230;</p>
<p><strong>Kritik:</strong></p>
<p>Alle Figuren sind auf der Suche nach dem Glück in einem von Sinnlosigkeit durchzogenen Leben. Doch ist es gut, der Sinnlosigkeit der menschlichen Existenz mit einem sinnlosen Film zu begegnen? Allen lässt hier einige Brandherde brodeln und löscht gerade mal einen ab. So plätschern die verschiedenen Erzählstränge vor sich hin, finden im Gegensatz zu <a href="http://dp.wiklog.com/2009/11/22/whatever-works/">Whatever Works</a> nicht zusammen und werden einfach fallengelassen. Wir bekommen also Sackgassen, Umleitungen und Einbahnstraßen geboten. Nur Helena findet einen Parkplatz – ihren großen, dunklen Unbekannten. Der ist zwar klein und hell, aber immerhin gehört ihm ein okkulter Buchladen. Sinnlos also, wir haben verstanden.</p>
<p>Der Film lebt vielmehr von den einzelnen Momenten. Die lassen bestenfalls die Ironie des Lebens mit voller Wucht gegen das irrende Individuum prallen, sind dann aber wieder von nichtigen Plattitüden umsäumt, die ebenso auf Stammtischrunden von Niederbayern bis Neubrandenburg vorzufinden wären.</p>
<p>Was bleibt ist ein zartes Zwicken im Zwerchfell, ein gnädiges Räuspern und die Hoffnung, dass der nächste Woody Allen <a href="http://www.imdb.com/title/tt1605783/">Midnight in Paris</a> mehr Substanz haben möge- trotz Carla Bruni.</p>
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		<title>64. Festival de Cannes</title>
		<link>http://dp.wiklog.com/2010/05/15/blick-nach-cannes/</link>
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		<pubDate>Sat, 15 May 2010 11:34:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>dontpanicitsorganic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filmfreak]]></category>
		<category><![CDATA[Festival de Cannes]]></category>
		<category><![CDATA[Filmkunst]]></category>
		<category><![CDATA[Vorschau]]></category>
		<category><![CDATA[Woody Allen]]></category>

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		<description><![CDATA[Vom 12. bis zum 23 Mai ist die Croisette mal wieder filmisch vollgepackt, das Festival de Cannes schmeißt zum 63. Mal Filmfutter auf den Präsentierteller, wir riechen mal rein! Zwar haben Unwetter ein floppiger Robin Hood und gebrochene Filmversprechen (Somewhere von Sofia Coppola ist leider nicht dabei) schon für schlechte Laune gesorgt, weil aber Tim <a href="http://dp.wiklog.com/2010/05/15/blick-nach-cannes/"> read more <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vom 12. bis zum 23 Mai ist die Croisette mal wieder filmisch vollgepackt, das <a href="http://www.festival-cannes.com">Festival de Cannes</a> schmeißt zum 63. Mal Filmfutter auf den Präsentierteller, wir riechen mal rein!</strong></p>
<p>Zwar haben Unwetter ein <a href="http://www.schnitt.de/202,6183,01&amp;rss">floppiger Robin Hood</a> und gebrochene Filmversprechen (<a href="http://www.imdb.com/title/tt1421051/"><strong><span style="color: #3366ff;">Somewhere</span></strong></a> von Sofia Coppola ist leider nicht dabei) schon für schlechte Laune gesorgt, weil aber Tim Burton dieses Jahr Jurypräsident ist, besteht noch Hoffnung. Auch sonst sind ein paar große Namen und Filme vertreten.</p>
<p>Außerhalb des Festivals läuft der neue Woody Allen. Wie immer geht&#8217;s um Paare, bisschen Sex und viel Gerede.  <a href="http://www.imdb.com/title/tt1182350/"><strong><span style="color: #3366ff;">You will meet a tall dark stranger</span></strong> </a>(2010) zieht erst am 2. Dezember in die deutschen Kinos ein, hier kommt dennoch ein Vorgeschmack:</p>
<p><a href="http://dp.wiklog.com/2010/05/15/blick-nach-cannes/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<h6 style="text-align: center;"><a href="http://www.youtube.com/watch?v=4p9533rnfbs&amp;feature=player_embedded">Youtube Direktstranger</a></h6>
<p><span><br />
Möge er besser sein, als <a href="http://dp.wiklog.com/?s=whaterver+works"><span style="color: #3366ff;"><strong>Whatever Works</strong></span></a>!</span></p>
<p>Seit Damien Odouls <span style="color: #3366ff;"><strong><a href="http://www.imdb.com/title/tt1051905/"><span style="color: #3366ff;">L&#8217;histoire de Richard O</span>.</a></strong></span> (2007), bin ich großer Fan von Matthieu Almaric. In seinem Wettbewerbsfilm <a href="http://www.imdb.com/title/tt1451762/"><span style="color: #3366ff;"><strong>Tournée</strong></span></a> (2010) spielt er einen Pariser Produzenten, der seine Zelte in der Heimat abbricht, in den USA eine New Bourlesque Show heranzüchtet, um in Frankreich den erhofften Erfolg zu ernten. Seine Tänzerinnen wollen natürlich nicht nur fleischlich in die Show miteingebunden sein und ansonsten läuft auch nicht alles nach Plan. Ab in den Trailer:</p>
<p><a href="http://dp.wiklog.com/2010/05/15/blick-nach-cannes/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<h6 style="text-align: center;"><a href="http://www.youtube.com/watch?v=NvoE-R8u3Dk&amp;feature=player_embedded">Youtube Direkttournée</a></h6>
<p><span><br />
Auch der thailändische Filmemacher Apichatpong Weerasethakul, der für seine eigenwillige Verbindung von Fiktion und Dokumentarfilm bekannt ist, mischt sich mit <a href="http://www.imdb.com/title/tt1588895/"><span style="color: #3366ff;"><strong>Uncle Boonmee, Who Can Recall His Past Lives</strong></span></a> (2010) in den Wettbewerb. Der Film ist Teil des Primitive-Projekts, das 2009 im Münchner <a href="http://www.hausderkunst.de/hdk.de/index.php?StoryID=3263">Haus der Kunst</a> zu sehen war. Hier kommt der Trailer:</span></p>
<p><a href="http://dp.wiklog.com/2010/05/15/blick-nach-cannes/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<h6 style="text-align: center;"><a href="http://www.youtube.com/watch?v=Jk-EoUb0nvg&amp;feature=player_embedded">Youtube  Direktreincarnation</a></h6>
<p><span><br />
Abbas Kiarostami buhlt mit <a href="http://www.imdb.com/title/tt1020773/"><span style="color: #3366ff;"><strong>Copie Conforme</strong></span></a> (Certified Copie, 2010) ebenfalls um die Goldene Palme. Der Film spielt erstmals außerhalb seiner iranischen Heimat und zeigt uns ein Paar in der Toskana. Aber ist das Paar wirklich zusammen? Handelt es sich um eine Affäre, die auf eingebildeter Substanz aufbaut oder um eine Langzeitbeziehung, die sich frischen Wind vorspielt? Hier ein Teaser:</span></p>
<p><a href="http://dp.wiklog.com/2010/05/15/blick-nach-cannes/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<h6 style="text-align: center;"><a href="http://www.youtube.com/watch?v=tVRwVadRIbo&amp;feature=player_embedded#!">Youtube Direktaffaire<br />
</a></h6>
<p><span><br />
HFF-Absolvent Christoph Hochhäusler ist mit <span style="color: #3366ff;"><strong><a href="http://www.imdb.com/title/tt1616194/"><span style="color: #3366ff;">Unter dir die Stad</span><span style="color: #3366ff;">t</span></a></strong></span> (2010) in der Sektion <strong>Un Certain Regard</strong> nominiert. Darin geht es um die heimliche Beziehung zwischen einem Bankmanager und der Frau eines seiner Angestellten. Machtspiele? Aber sicher! Den Trailer gibt&#8217;s <a href="http://www.festival-cannes.fr/en/mediaPlayer/10317.html">hier</a>.</span></p>
<p>In der Sektion <strong>Cannes Classics</strong> darf man sich auf <a href="http://www.imdb.com/title/tt0066491/"><span style="color: #3366ff;"><strong>Tristana</strong></span></a> (1970) von Louis Buñuel freuen. Dort spielt Catherine Deneuve ein unschuldiges Waisenkind, das von ihrem Adoptivvater kompromittiert wird und nicht mehr von ihm loskommt. Eine Amour fou vom Enfant Terrible des surrealistschen Films, hier der Trailer:</p>
<p><a href="http://dp.wiklog.com/2010/05/15/blick-nach-cannes/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<h6 style="text-align: center;"><a href="http://www.youtube.com/watch?v=bcW2EKnzXxE">Youtube Direkttristana</a></h6>
<p><span><br />
Diverse Hintergrundinfos gibt&#8217;s auf <a href="http://www.arte.tv/de/film/Cannes-2010/3202344.html">arte.tv</a></span></p>
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		<title>Whatever works</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 13:18:55 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Woody Allen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ab geht&#8217;s mit brandheißem Filmstoff und Woody Allens neustem Wurf, Whatever Works (2009). Wie immer geht es um Beziehungen und Manhattan dient, nach den letzten fünf  Ausflügen, wieder als Sprung- und Spielbrett für die fabulösen, amurösen Züge von Allens Spielfiguren. Ab in den Trailer! Zum Plot: Das alternde Genie, Boris Yellnikoff (Larry David), ist die <a href="http://dp.wiklog.com/2009/11/22/whatever-works/"> read more <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Ab geht&#8217;s mit brandheißem Filmstoff und Woody Allens neustem Wurf, <a href="http://www.imdb.com/title/tt1178663/"><span style="color: #3366ff;"><strong>Whatever Works</strong></span></a> (2009).</h4>
<p>Wie immer geht es um Beziehungen und Manhattan dient, nach den letzten fünf  Ausflügen, wieder als Sprung- und Spielbrett für die fabulösen, amurösen Züge von Allens Spielfiguren. Ab in den Trailer!<p><a href="http://dp.wiklog.com/2009/11/22/whatever-works/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p></p>
<p><strong>Zum Plot:</strong> Das alternde Genie, Boris Yellnikoff (Larry David), ist die Verkörperung eines brockhauswürdigen Misanthropen. Nach einem gescheiterten Suiziversuch humpelt er murrend durch die Lower East Side, wenn er nicht gerade unfähigen Kindern Schachunterricht erteilt.</p>
<p>Die letzte Ehe ist lange geschieden, mit seinen weltschmerzenden Theorien sorgt er bei seiner Mischpoke auch nicht gerade für himmelwärts gerichtete Mundwinkel und lediglich nächtliche Panikattacken suchen seine Gesellschaft &#8211; kurzum: Er ist zum Zerbersten unglücklich und gewillt, dies stetig seinem Publikum einzustanzen.</p>
<p>Stanzbereit, frisch aus Mississippi und einem potenziellen White-Trash -Schicksal nach Manhattan entflohen, bittet Melody St. Ann Celestine (Evan Rachel Wood) mit breiter Südstaatenmelodie um Unterkunft in seiner bohèmen Chinatowner Edelschabrake.</p>
<p>Ein Jahr später sind die Lolita und der Griesgram verheiratet. Die Symbiose aus Hausmanns- und Bildungskost strotzt dem gehörigen Altersunterschied, bis eines Tages Melodys gehörnte Mutter Marietta (Patricia Clarkson) auftaucht und keinen sonderlichen Gefallen am neuen Schwiegersohn finden kann.</p>
<p>Dafür bekommt sie in Manhattan den richtigen Dünger, um nochmal prächtig aufzublühen und wir ernten nach <a href="http://www.imdb.com/title/tt0497465/"><span style="color: #3366ff;"><strong>Vicki Christina Barcelona</strong></span></a> erneut eine (um ein paar Falten reichere) Dreierkonstellation.</p>
<p style="text-align: left;">Allen hat also Mutter und Tochter vereint, sie aus der Provinzdümpelei ins vibrierende Urbangemenge emporgehoben, nun fehlt eigentlich nur noch einer: Vater John (Ed Begley Jr.) kehrt ebenso bei Boris ein, um in New York City Familienrest und Katharsis zu finden. Nach mildem Kulturschock, wird auch er durch die heilsame Kraft Manhattans konvertieren: Whatever works eben.<br />
<span><br />
<img class="aligncenter" src="http://www.slashfilm.com/wp/wp-content/images/whateverworks2.jpg" alt="Whatever works" width="351" height="236" /></span></p>
<h6 style="text-align: center;"><span><span>via <a href="http://www.slashfilm.com">slashfilm.com</a></span></span></h6>
<p><span><span><br />
So einfach ist das also. Aber, bietet das auch die ultimative Formel für einen gelungenen bis großartigen Film? Die Schauspieler sind gut, der Kameramann Harris Savides (arbeitete u.a. mit Gus Van Sant) brilliant, die Kulisse gewohnt, die Story ziemlich allenesk.  Doch leider lahmt die gutgemeinte Konstruktion neben fraglichem Inhalt auch am eigenen Rhythmus: Anfangs wattet man durch versalzene Neurosen und stolpert über ein wenig Pygmalion, gegen Ende findet jeder  sein Schätzchen und den Rest erledigt New York großzügig.</span></span></p>
<p>Zwar liefern Mutter und Tochter einige energische Momente, können jedoch dem Übergewicht an Boris nicht ganz gegenhalten. Die amüsanten Episoden, in denen der bissige Humor wirklich zur Geltung kommt, kann man an einem Klumpfuss abzählen.</p>
<p>Und selbst wenn Larry David als Drehbuchautor und Produzent von Seinfeld haufenweise extrem gelungene Pointen lieferte, kommt er hier lediglich als anstrengender Über-Woody rüber. Nach den 93 Minuten braucht man also keine Angst vor Lachmuskelkater zu haben. Dass das Drehbuch schon 30 Jahre alt ist, macht sich ebenfalls bemerkbar.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" title="http://graphics8.nytimes.com/images/2009/06/19/arts/19what600.jpg" src="http://graphics8.nytimes.com/images/2009/06/19/arts/19what600.jpg" alt="" width="469" height="239" /></p>
<p><strong>Fazit:</strong> Allens Latten liegen hoch, umso mehr erwarten wir. Diese Komödie humpelt dem Zeitgeist und  früheren Allen-Komödien bitter hinterher: Whaterver works- NOT.</p>
<p>Ab 3. Dezember im Kino.</p>
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		<title>(S)expostition gefällig?</title>
		<link>http://dp.wiklog.com/2009/05/21/sexpostition-gefallig/</link>
		<comments>http://dp.wiklog.com/2009/05/21/sexpostition-gefallig/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 21 May 2009 16:08:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>labloceuse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunsthappen]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Woody Allen]]></category>

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		<description><![CDATA[Raus aus der Kammer und ab in die Galerie. Von Verni- über Midi- bis hin zur Finissage wird hier der fein überladene Kunstmarkt semisäuberlich durchwühlt, einige beachtenswerte Prachstücke werden aufgegriffen und sinngerecht portioniert. Also Mund zu, Augen auf: Seit heute ist das Münchner Kunstareal um ein weiteres Prachtstück reicher: Das Brandhorst Museum hat seine Ökopforten <a href="http://dp.wiklog.com/2009/05/21/sexpostition-gefallig/"> read more <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight:bold;">Raus aus der Kammer und ab in die Galerie. Von Verni- über Midi- bis hin zur Finissage wird hier der fein überladene Kunstmarkt semisäuberlich durchwühlt, einige beachtenswerte Prachstücke werden aufgegriffen und sinngerecht portioniert. Also Mund zu, Augen auf: <span style="font-weight:normal;">Seit heute ist das Münchner Kunstareal um ein weiteres Prachtstück reicher: Das </span><span style="font-weight:normal;"><a href="http://www.museum-brandhorst.de"><span style="color:#666666;"><span style="font-weight:bold;">Brandhorst Museum</span></span></a> hat seine Ökopforten für das kunsthungrige Fußvolk eröffnet und wartet auf meinen Besuch. Es muss an dieser Stelle aufgrund zeitweiser Soziophobie meinerseits vertröstet werden, vorerst präsentiere ich Euch einen audiovisuellen Aperitif, der die Konfliktlinien unserer triebhaften Existenz gelungen reflektiert. Will heißen: Tod, Sex und Jackson Pollock.<p><a href="http://dp.wiklog.com/2009/05/21/sexpostition-gefallig/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>Die Szene stammt aus Herbert Ross&#8217; Hommage an Humphrey Bogart,<strong> Play it again,  Sam</strong> (1972) mit Woody Allen als Beziehungskrüppel, hier in Hochform.<br />
</span></span></p>
<p><span style="font-weight:bold;"> </span></p>
<p><span style="font-weight:bold;"> </span></p>
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		<title>Filmklammer- Die Erste</title>
		<link>http://dp.wiklog.com/2009/04/07/filmklammer-die-erste/</link>
		<comments>http://dp.wiklog.com/2009/04/07/filmklammer-die-erste/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 07 Apr 2009 22:18:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>labloceuse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filmfreak]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Woody Allen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ab mit neuen und wiederentdeckten cinematographischen Auswüchsen. Anfangen soll diese kleine Cinemathek mit einem meiner Lieblings-Allens: Zelig, hier ein Einblick in das Mockumentary von 1983, Woody als kulturelles Chamäleon, herrlich skurril, überspitzt, aber dennoch gesellschaftlich brisant- und vor Allem amüsant. Nun zu einem weiteren Favoriten, Ihr seht, hier wird nicht lang gefackelt, ich brenne darauf meine <a href="http://dp.wiklog.com/2009/04/07/filmklammer-die-erste/"> read more <span class="meta-nav">&#187;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Ab mit neuen und wiederentdeckten cinematographischen Auswüchsen.</h3>
<p><span style="font-weight:bold;"><span style="font-weight:normal;">Anfangen soll diese kleine Cinemathek mit einem meiner Lieblings-Allens: <span style="font-style:italic;"><span style="font-weight:bold;">Zelig</span></span>, hier ein Einblick in das Mockumentary von 1983, Woody als kulturelles Chamäleon, herrlich skurril, überspitzt, aber dennoch gesellschaftlich brisant- und vor Allem amüsant.<p><a href="http://dp.wiklog.com/2009/04/07/filmklammer-die-erste/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p> Nun zu einem weiteren Favoriten, Ihr seht, hier wird nicht lang gefackelt, ich brenne darauf meine Highlights loszuwerden, um später ein paar Ecken für gehörigen Trash freizumachen. Mise en Scene, Kamera, sowie das vollkommen geglückte Casting, sorgen neben dem hervorragenden Drehbuch und der ausgezeichneten Ausstattung (unschlagbar: Die Louis Vuitton Kofferserie) für visuelle Glücksmomente. Miss Portman ist als rauhe Exgeliebte schonungslos attraktiv, auf nonchalante Art zerbrechlich, unnahbar und charmant. Hier kommt also der Kurzfilm <em><span style="font-weight:bold;">Hotel Chevalier</span></em> in Originallänge zum wunderschönen <strong><span style="font-style:italic;">Darjeeling Limited</span></strong> von Wes Anderson, 2008. Zurücklehnen und genießen:<p><a href="http://dp.wiklog.com/2009/04/07/filmklammer-die-erste/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>Verwegen geht es weiter, Natalie Portman ist immernoch im Spiel. Wer auf scharfe Dialoge, umtriebige Affären zwischen ästhetischen Intriganten angefacht von einer Prise feiner Rafinesse steht, weiß schon, welches heiße Stück Film ich meine: <span style="font-style:italic;"><span style="font-weight:bold;">Closer</span></span>, Mike Nichols, 2004. Hier wunderbar vertont von Damien Rice. Das ansehnliche Schmankerl namens Jude Law, würde sogar mit Oberlippenbart durchkommen, seht selbst:<p><a href="http://dp.wiklog.com/2009/04/07/filmklammer-die-erste/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p></span></span></p>
<p>Schlussgemacht wird mit folgender Überlegung: An was denkt ihr, wenn ihr das Wort &#8220;Nounoune&#8221; hört? Klingt nach einer Mischung aus Kinderzahnpasta, einem weiteren Fauxpas von Peer Steinbrück oder einem möglichen asiatischen Diminuitiv für weibliche Fortpflanzungsoragane, oder? So, jetzt dürfte der Gedankensprung zur ammenhaften Michelle Pfeiffer umgarnt von Spitze, Brokat und einem gut dreißig Jahre jüngeren Boy-Toy namens <span style="font-weight:bold;"><span style="font-style:italic;">Cheri<span style="font-weight:normal;"><span style="font-style:normal;">,</span></span> <span style="font-weight:normal;"><span style="font-style:normal;">gespielt von </span></span><span style="font-weight:normal;"><span style="font-style:normal;">Rupert Friend (The Queen, High Fidelity),</span></span></span></span> nicht schwer fallen. Uppps, gestolpert? Kurz:  Der Historienstreifen des Regisseurs Steven Frears, handelt von einer alternden Mätresse und ihrem jüngeren Geliebten im Paris der 1920er. Tragisches Ende vorprogrammiert, schade besonders um die wertvolle Zeit und den enormen Materialverschleiß. Aber wer schon immer Kathy Bates als okerfarbene Presswurst sehen wollte, möge seinem Verlangen nachgeben, muss sich allerdings noch bis August 2009 gedulden. Hier der versprochene high-class Trash, bitte Putzlumpen parat halten, es trieft vor Schmalz: <p><a href="http://dp.wiklog.com/2009/04/07/filmklammer-die-erste/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p></p>
<p>Das könnte hier auch interessant werden:<a href="http://RunPee.com/#app=a0bf&amp;e1bd-RunPeeID=187.308.0">Here&#8217;s a good time to RunPee during the movie Cheri</a></p>
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