Category Archives: Trash

Hack vom Papierschwein

Lange haben wir darauf gewartet, jetzt ist sie da: Die ultimative Alternative zu Tofu, Tempeh und Bäh heißt Papierhack und kommt vom Papierschwein. BARTO: “Garantiert frei von tierischen Stoffen und genießbar für Vegetarier, Muslime, Christen, Juden, Buddhisten und trendbewusste Fleischverweigerer.” Menschen mit Holzallergie müssen auf den nächsten Trend warten. Alle anderen können schonmal die Magensäfte anschmeißen:



gesehen bei rebel:art via BARTO

Für mehr Hacktivismus von BARTO bitte hier entlang.

WRONG von Quentin Dupieux

WRONG (sundance teaser) on Vimeo by Mr OIZO / Q.DUPIEUXvia flickr

Über Quentin Dupieux letzten Ausflug in die Welt des Films, Rubber (2010), hatte ich hier ausführlich berichtet. Nun lässt Dupieux aka Mr. Oizo seinen neusten Wurf auf uns los: WRONG (2011) wird im Rahmen des diesjährigen Sundance Film Festivals seine Premiere feiern.  Darin geht es um einen Mann namens Dolph (Jack Plotnick), der seinen Hund Paul verloren hat und auf der Suche nach ihm beinahe den Verstand verliert. Wer Rubber kennt wird ahnen, dass diese flach anmutende Plot-Line ein deftiges Hintertürchen ins Skurrile haben wird. Das versprechen jedenfalls die Teaser:

vimeo direkt wrong via independentfilme.com

Während Mr. Oizo uns Rubber mit der musikalischen Unterstützung von Gaspard Augé servierte, hat er sich für die Filmmusik von WRONG mit Tahiti Boy gepaart. Mehr zum Film gibt es auf der offiziellen Seite des Sundance Film Festivals und unter www.wrongthemovie.com.

Taxi Driver Remake à la Michel Gondry

Der französische Filmemacher Michel Gondry wurde gebeten, für die Frankreich-Premiere des neuen Martin Scorsese Films Hugo einen Kurzfilm zu kreieren. Herausgekommen ist eine herrlich-verspielte Hommage an Scorsese und seine Ikone Taxi Driver (1976). Selten waren Körperausflüsse so schön wie in diesem knackigen Remake à la Gondry:


gesehen bei Flavorwire via JoBlo.com

Mit Schimmel gegen Diebstahl

Wer hätte gedacht, dass der gemeine Futterneid eine Inspirationsquelle für Produktdesigner sein könnte? Diese nicht gänzlich humorfreien Sandwichbeutel mit Schimmelästhetik beweisen, dass es geht. Also Mund zu und Augen auf:

gesehen bei design-milk via the

 

Surf Nazis Must Die

In den Tiefen des Internetz findet man ab und an wahre B-Movie Perlen: Surf Nazis Must Die ist eine davon. Die Low-Budget Produktion aus dem Jahre 1987 entstammt den begnadeten Regiehänden von Peter George aus dem Hause Troma und ist ein Fest für Liebhaber von plotarmen Trash-Filmen und miesen Schauspielern. Und weil sogar Meister Roger Ebert den Kinosaal nach einer halben Stunde verlassen haben soll, sollten wir ganz dringend in den Trailer spähen– Voilà:
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Eine Review gibt es hier und dort.

Lethal Weapons

In der neuen Sparte Filmlektion gibt es ab jetzt Nützliches aus der Welt des Zelluloids zu sehen. Natürlich ist alles 1:1 auf das analoge Leben übertragbar und wird von mir auch dringend empfohlen.
Kultregisseur Lindsay Shonteff zeigt uns mit Licensed to Love And Kill (1979) auch bekannt unter dem Titel No. 1 ist nicht zu schlagen oder The Man from S.E.X., dass die Verletzungsgefahr, die von ansonsten harmlosen weiblichen Attributen ausgeht, höher sein kann als man denkt. Bevor es zum Knackpunkt dieser Filmlektion kommt, werfen wir einen schnellen Blick in den Trailer:

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Alles was frau braucht sind ein paar Rasierklingen, handelsübliche Nippelaufsätze und natürlich ordentliche Brustmuskeln. Was würde Catharine MacKinnon wohl zu dieser schneidigen Kampfszene sagen?


via blogrebellen

 

Sarah Palin hat so wunderschöne Augen

Steve Buscemis Augen sind etwas ganz Besonderes. Dieses tumblr-Blog beschäftigt sich mit der Aufwertung weiblicher Stars durch Steve Buscemis organische Schmuckstücke:

Chicks with Steve Buscemi’s eyes gesehen bei nerdcore via Dangerous Minds

Mehr davon gibt es hier.

Trimm Dich!

Mit der denkwürdigen Parole “Keep Your Most Precious Posession In Trim!” sagt Amazon unkoordiniertem Wildwuchs südlich des männlichen Bauchnabels den Kampf an. Wir machen Platz für das “Gentelman’s Willy Grooming & Care Kit” aka “Rute Pflegeset” :

 

Rute Pflegeset / Gentlemens WILLY GROOMING & CARE via Dangerous Minds gesehen bei Nerdcore

Und die eindeutig beste Review dazu verfasste “Master Oliver C. Doubleday” aka “Tico”:

I used to be ashamed of my willy. People used to point and yell ‘What an unkept willy!’ I was bullied at school. But then I bought the Gentleman’s Willy Care Kit, and now, instead, people yell ‘What a fantastic willy!’ and all my friends think I’m really cool.

Auch nicht schlecht: Gentelman’s Ball Scratcher

Arrested Development Papierpuppen

Wir haben sie geliebt, viel gelacht, dann wurden sie eingestellt. Die Freaks von Arrested Developement gibt es zwar nicht mehr als zwerchfellkneifende Serienhelden, aber als Papierpuppen zum Ankleiden, Ausziehen und böse Sachen machen. Ausgedacht hat sich das Kyle Hilton, ein Illustrator aus Jackson, Mississippi. Hier sind schonmal George Bluth Sr. und Tobias Fünke M.D. mit den obligatorischen Nacktjeansshorts, Chapeau!

via flannelanimal.tumblr.com

via flannelanimal.tumblr.com

Großartig wäre natürlich auch eine George-Michael Bluth-Puppe mit Muskelanzug! Mehr Infos zu Kyle Hilton gibt es auf seinem Blog http://flannelanimal.tumblr.com/. Viel Spaß beim Basteln!

Wim Delvoye– Kloaken und Küsse

Der belgische Konzeptkünstler Wim Delvoye tätowiert Schweine, produziert Exkremente und bestempelt Briefpapier mit Rosettenküssen. Und weil das alles so extrem organisch ist, machen wir hier ein bisschen Platz für Wim. Also Mund zu und Augen auf!

Anal Kiss A01 1999 53 x 44 cm (framed) lipstick on hotel stationery

Anal Kiss A01 1999 53 x 44 cm (framed) lipstick on hotel stationery

Wim Delvoye zeigt uns in folgendem Video, wie die von ihm im Jahr 2000 konzipierte Maschine Cloaca das erzeugt, was man sonst gerne unbeachtet den Tiefen des Abflusses überlässt. Denn:

The thing is, that most people don’t give a shit about shit (Wim Delvoye)

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Cloaca konnte man 2002 im Museum Kunst-Palast in Düsseldorf bei der Arbeit beobachten, hier ist die bereits restlos ausverkaufte Miniaturausgabe für den Privatgebrauch zu sehen:

Personal Cloaca 2006 100 x 68.5 x 105 cm Mixed Media Casino Luxembourg, Cloaca 2000-2007 (30.09.2007 - 06.01.2008)

Personal Cloaca 2006 100 x 68.5 x 105 cm Mixed Media Casino Luxembourg, Cloaca 2000-2007 (30.09.2007 - 06.01.2008)

Wie man merkt lässt Wim Delvoye seinen berüchtigten Zynismus nicht nur sachte hervorblitzen. Wer die vakuumverpackten Erzeugnisse von Cloaca erwerben will, darf sich noch immer auf eine kilometerlange Warteschlange freuen. Das werbewirksame Video dazu gibt es hier und das umworbene Produkt sieht so aus:

Cloaca Faeces (Vienna) 12.05.2001 21 x 17,2 x 4,5 cm vacuum-packed Cloaca Faeces, plexi

Cloaca Faeces (Vienna) 12.05.2001 21 x 17,2 x 4,5 cm vacuum-packed Cloaca Faeces, plexi

Wer nun Lust bekommen hat, sich intensiver mit den Facetten der menschlichen Fäkalie zu befassen, dem sei der Text “Engel mit kotgefleckten Flügeln” von Peter Bexte (in Wim Delvoye: skatalog. Düsseldorf 2001, S. 9 – 18) empfohlen. Für aktuelle Ausstellungen des Künstlers bitte hier klicken.

Der Roboter und das Baby

Es gibt Erfindungen, die aus unerfindlichen Gründen für spontane Panik sorgen. Egal was ihr gerade macht, lasst es sein und schaut diesem mechanischen Geburtentorso bei der Arbeit zu:

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Vertont wurde das übrigens von seinem Kollegen. Das soeben goutierte audio-visuelle Trüffelchen muss erstmal verdaut werden. Folglich bleibt schon wieder keine Zeit für die lästigen Dinge, die erledigt werden wollen. Für die schnelle Ablenkung gibt es nun einen völlig unverstörenden und daher nötigen Clip, der sich mit dem hassgeliebten Phänomen der Prokrastination befasst:

via ism studios

Popwurst im Fleischmantel

Fleischlustig, geschmacklos oder einfach nur gefällige Provokation? Lady Gaga hat sich für die MTV Video Music Awards in ein fetziges Fleischkleid des Designers Franc Fernandez geschmissen:

Fleischkleid

Lady Gagas Fleischkleid

via BuzzFeed

Für mehr Fleischinfos bitte hier entlang. Was demnächst von der schillernden Popwurst zu erwarten ist? Vielleicht eine Variation mit Fisch und Meeresfrüchten…

Badi-Turkish E.T.

Achtung, es folgt Trash in absoluter Reinform, nämlich eine ziemlich abgefahrene Interpretation von E.T. dem Außerirdischen: Badi turkish E.T. (1983)

Badi turkish E.T.

Badi ist in dieser Version böse  –naja, ein bisschen vielleicht–er dampft jedenfalls mächtig untenrum. Neugierig? Bitteschön:

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via

Der leicht cholerische Mann mit dem schicken Bart hält Badi zunächst für seinen bescheuert verkleideten Sohn und wird ziemlich wütend. Bis er merkt, dass sein Junge auf der Treppe sitzt, ist Badi bereits dabei, alle mit seinem betörenden Nebel in ein herrliches Chaos zu manövrieren. Weil’s so köstlich ist, noch ein Knusperchen:

http://www.dailymotion.com/video/x7xlak

via nerdcore

Die Errettung der Vorhaut und so

Ja, richtig gelesen. Wir kommen gleich zur Sache: Bei HEEB bin ich über einen recht eigenwilligen Comic-Helden gestoßen, nämlich Foreskin Man.


Foreskin Man

foreskinman.com via heeb

Was er macht? Na er rettet natürlich Buben vor dem bösen Dr. Mutilator. Dieser sieht selbst aus wie ein fleischgewordenes Stück- ähm- Sülze und hat die Maxime, möglichst viel frühkindliche Vorhaut abzukratzen. Unvorstellbar? Na dann schaut her:

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via

Erfunden hat das Ganze Matthew Hess, mehr Infos dazu findet ihr hier.

Splatter-Kitsch und organische Möbel

Was passiert, wenn Jeff Koons auf George A. Romero trifft? Dieser Frage scheint die britische Künstlerin Jessica Harrison mit ihren kitschigen Splatter-Porzellanpüppchen nachgegangen zu sein. So sieht das dann aus:

Jessica Harrison

Maria 2010,  jessicaharrison.co.uk via nerdcore

Gemütlich und ein bisschen weiter bauchnabelabwärts geht es hier zu:



Jessica Harrison

jessicaharrison.co.uk, Armchair 2009, mixed media


A synonym of our model of understanding, the work is an attempt to dissect and understand the bodily surface, reflecting our own shifting surface and a cultural quest to cut into that surface to increase knowledge. Fragile anatomies caught in limbo, silenced, blinded, swaddled, the work describes our urge to cut, to compare, to construct. (Jessica Harrison)


Mehr davon findet ihr hier.

All Women Are Bad, Bang! Bang!

Abgeschmackte und trasghaltige B-Movies aus den 1960ern und 70ern gehn immer.

Also Mund zu und Augen auf für ein paar semi-verstörende, sexistische und herrlich niveaulose Klassiker!


Problem Girls

via flavorwire


Den Anfang macht The Deadly Organ (1967) von Regisseur Emilio Vieyra- Ein bizarrer Kerl mit einer freakigen Maske verführt reihenweise Frauen mit Drogen und betörenden Klängen aus seinem tödlichen Organ-

It’s a nightmare in psychadelic suspense

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via SomethingWeirdDotCom

War noch nicht bescheuert genug? Dann schnell weiter mit Fredric Hobbs’ The Godmonster of Indian Flats (1973), wo ein mutiertes Über-Schaf eine Ranch verwüstet:

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via SomethingWeirdDotCom

Tanzende Frauen in Bikinis werden auf einer Beach Party von einem Monster beobachtet. Es geht natürlich nicht gut aus.The Beach Girls and the Monster (1965) von Jon Hall

Yeh Yeh Yeh! This One Will Kill You!

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gesehen bei nerdcore via SomethingWeirdDotCom

Mehr davon gibt’s bei somethingweird.com.

Wer jetzt Lust auf aktuellere Horrorerzeugnisse bekommen hat, kann sich auf’s Fantasy Filmfest freuen, für Infos auf independentfilme.com klicken!

Street Fighter, Werwölfe und Hirnmassenkarambolage

Ab und an ist es angebracht, das Nostalgieorgan zu füttern und in sanfte Regression zu verfallen.

Ja, diese Töne habe sich einigen tief in die Schädeldecke eingebrannt- Shoryuken und ab in die 90er!

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via Buzzfeed

Wer sich jetzt fragt, was die Kids von heute so treiben, lehnt sich bitte zurück und genießt:

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via theinternettoday.net

Wieso muss ich immernoch an Blanka denken? Da bleibt nur die Hoffnung, dass wenigstens die kommende Generation von Stephenie-Meyer-Ausfluss verschont wird!

Dann doch lieber nudelnde Hirnmasse, die uns -immerhin auf sehr organische Weise- zu einem Autokauf anregen soll:

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via BuzzFeed

Fiat, WTF?

Kill Reifen, kill!

Rubber

via twitchfilm.net

Quentin Dupieux alias Mr. Oizo, kennen viele aus nächtlichem Beatzirkus und eher nicht vom Film. Dabei hat er sich schon mehrfach als Filmemacher versucht, 2001 bescherte er uns Nonfilm und 2007 tischte er Steak auf.

Jedenfalls hat der Gute mal wieder ordentlich in seiner Hirnmasse rumgewühlt, bis er auf eine bescheuerte Idee gestoßen ist, die wahrscheinlich jeder andere verworfen hätte. Gut, dass er es nicht getan hat.

Das Resultat ist nämlich ein fieses Roadmovie, mit einem aggressiven Autoreifen namens Robert in der Hauptrolle. Der wurde verstoßen und rollt wütend durch eine Wüstenlandschaft. Als er entdeckt, dass er telepathische Kräfte besitzt, lässt er zunächst Insekten und Kleinvieh zerplatzen- mit purer Willenskraft natürlich. Bald wendet er sich größeren Lebewesen zu…

Schmeckt nach Kult, mehr dazu gibt’s bei De:bug. Debütiert hat Rubber soeben in Cannes, hier findet ihr eine Review. Jetzt aber flott in den Teaser:

Vimeo DirectRubber

Weil das nicht reicht, hier noch ein Knusperchen:

Vimeo DirectRubber

Auch nicht schlecht: Den Soundtrack haben neben Mr. Oizo,  SebastiAN und Justice mitgestaltet.

Rubber rollt ab dem 15. September durch die französischen Kinos und ein US-Verleih hat scheinbar auch angebissen. Hoffen wir also, dass er hier ebenfalls unterkommt!