Slink-O-Mat
Was ist eigentlich aus dem Slinky, der einst gehypten und nun gelegentlich bei Jungend forscht vertretenen Kunststoff- bzw. Metallschraubenfeder geworden? Mittlerweile gibt es natürlich eine App, mit der sich von Nostalgie geplagte Smartphonebesitzer die magische Spirale in die Hosentasche laden können.
Zuvor gab es den Slink-O-Mat. Bitte Erwartungen zurückschrauben und Mundwinkel vorsichtshalber nach oben ziehen:
via Buzzfeed
Und in den 1960er Jahren war man auf dämliche Handbewegungen, Kinder oder Treppenstufen angewiesen, wie in diesem Spot aus zu sehen ist:
via
Was bleibt ist die Frage:
Who walks the stair without to care and makes the happiest sound?
Badi-Turkish E.T.
Achtung, es folgt Trash in absoluter Reinform, nämlich eine ziemlich abgefahrene Interpretation von E.T. dem Außerirdischen: Badi turkish E.T. (1983)

Badi ist in dieser Version böse –naja, ein bisschen vielleicht–er dampft jedenfalls mächtig untenrum. Neugierig? Bitteschön:
Der leicht cholerische Mann mit dem schicken Bart hält Badi zunächst für seinen bescheuert verkleideten Sohn und wird ziemlich wütend. Bis er merkt, dass sein Junge auf der Treppe sitzt, ist Badi bereits dabei, alle mit seinem betörenden Nebel in ein herrliches Chaos zu manövrieren. Weil’s so köstlich ist, noch ein Knusperchen:
http://www.dailymotion.com/videox7xlak
via nerdcore
Street Fighter, Werwölfe und Hirnmassenkarambolage
Ab und an ist es angebracht, das Nostalgieorgan zu füttern und in sanfte Regression zu verfallen.
Ja, diese Töne habe sich einigen tief in die Schädeldecke eingebrannt- Shoryuken und ab in die 90er!
via Buzzfeed
Wer sich jetzt fragt, was die Kids von heute so treiben, lehnt sich bitte zurück und genießt:
Wieso muss ich immernoch an Blanka denken? Da bleibt nur die Hoffnung, dass wenigstens die kommende Generation von Stephenie-Meyer-Ausfluss verschont wird!
Dann doch lieber nudelnde Hirnmasse, die uns -immerhin auf sehr organische Weise- zu einem Autokauf anregen soll:
via BuzzFeed
Fiat, WTF?
Plastic Fantastic
Ab und an ist es angebracht, seine nostalgische Seite aufzuschlagen und in sanfte Regression zu verfallen.
Achtung, ich schmeiße mit Wortfetzen um mich: Geigenkoffer, Junge, pinkes Raumschiff. An was denkt ihr? Keine Sorge, ich leide nicht an geistiger Verwirrtheit, zumindest nicht komplett. Archibald, der Weltraumtrotter, sollte den bekennenden Fernsehkindern unter Euch ein dunkles “Achja, oder?!” aus den kognitiven Tiefen der Hirnrinde entlocken. In den 70ern brannte sich die knabenhafte Krächzstimme des trotzigen Archibal/Adolar erstmals in arglose Kinderköpfe, vorerst im DDR-Fernsehen. Seine autoritären Eltern wollten ihren Sohn geigen hören, stattdessen spulte dieser – rebellisch wie er war- mit seinem knallpinken, aufblasbaren Raumschiff in fremden Atmosphären umher. Vermutlich aus Rache für die fiese Namensgebung, hier die vielsagende Intro:
Das Sujet Jungs und Raumschiff lässt konsequent nur eine Richtung zu: Fantastic Max, zur Wiederaufarbeitung verschwommener Erinnerungsbruchstücke folgt mit der ausgefallenen Alliteration Zicke Zacke Zauber Zeig dich!
Cool geht’s weiter, nämlich mit Cool Mc Cool, die Serie des Batman Erfinders Bob Kane, erstmals 1966 im US-Fernsehen zu begutachten,hier ein Häppchen:
How to treat your mother
Ab und an ist es angebracht, seine nostalgische Seite aufzuschlagen und in sanfte Regression zu verfallen.
Den Anfang macht eine äußerst prägenden Figur der 80er. Mister T., die Mutter Beimer der Actionhelden und Kopf des A-Teams, erklärt uns in folgendem Clip, wie wir Mamas zu behandeln haben, Respekt.
Schokoladig geht’s weiter.
Eine Zeit lang waren diese possierlichen Gaumenfreuden aus den Lebensmittelregalen gutsortierter Fachgeschäfte verschwunden. Seit Kurzem sind die Koalas wieder da, Gimmicks inklusive.
Freude machte uns allen auch das Spielen mit den niedlichen Bärchen. Fragwürdig ist jedoch folgendes Bild, mit dem Untertitel: Koala von Hinten.
Es folgt ein echter Kracher: Wer kennt sie nicht, die blaue Packung mit dem grünen Marsmensch? Richtig, der Magic Gum, wer ihn hatte, konnte sich bei der Peer-Group immens beliebt machen. Funktioniert heute immernoch, denn wer knistert schon gern alleine?
Gimme, gimme Gimmicks!
Ab und an ist es angebracht, seine nostalgische Seite aufzuschlagen und in sanfte Regression zu verfallen.
Heute unter Anderem mit dem YPS Heft, Commander Keen und natürlich Ed von Schleck.
Wir schreiben das Jahr 1975. YPS und das Gimmick sind geboren. Jede Woche laufen eifrige Kinder mit Angespartem und Erbetteltem zum Kiosk. Ich bin noch nichtmal in der Zukunftsplanung und Roman Polanski war noch nicht zum Sexfreak erklärt worden, sondern hatte gerade ein paar Preise für “Chinatown” abgesahnt, so, genug Trivialwissen. Wozu sind ältere Brüder gut, wenn nicht zur stetigen Heranführung an ersehnenswerte Objekte unseres infantilen Daseins? Gute fünfzehn Lenze später füttere auch ich Urzeitkrebse (die aus einem mir unbekannten Grund nie lange überlebten) oder pflanze Ostereierbäume. Das Comic ist natürlich absolut zweitrangig, zumal die Alphabetisierung bei mir noch nicht angeschlagen hat…
Wer also nicht lesen kann, kann dennoch fleißig Tastenkobinationen drücken, für den gibt’s hier eine kleine Auswahl an Spielen, die man wahrscheinlich nur auf einem alten Comodore genießen sollte: Commander Keen
Faszinierend sind besonders Salatköpfe, die es zu überspringen gilt. “Invasion of the Vorticons” Episode One: Marooned on Mars, klingt nach wie vor vielversprechend und lässt sich besonders zu stresslastigen Zeiten dankbar als Übersprungshandlung einsetzen. Leider kann ich mich weder an Endgegner noch an höhere Levels erinnern. Ebenso kultig, natürlich oft (und nicht überzeugend) aktualisiert: Der populäre Prinz of Persia, der mit Säbeln hantiert, wilde Stöhngeräusche von sich gibt und diesen Sommer mit seinen Pumphosen durchaus auch als Fashionvictim durchgehen könnte. Wer selbst mal ausprobieren will, bitte schön:
Passend hierzu noch ein weiterer renovierter Kindheitsreißer, bei dem man sich bei postnaiver Betrachtung um die obszöne Komponente amüsieren kann: Die Leckmuschel hält Einzug in die Münchener Clublandschaft.
Neuerdings im X-Cess
geprüft und für diabetikeruntauglich, geschmacksneutral und fabelhaft befunden. Der neue alte soziale Kitt schlechthin, sozusagen.






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