Category Archives: Kunsthappen

Duchamp auf’s Brot

Um auch nach der der Kunsthochschule und trotz großer Entfernung gemeinsam produktiv bleiben zu können, beschlossen die beiden Künstlerinnen Brittany Powell und Tae Kitakata dieses Blog als Plattform für gegenseitigen Projekt- und Ideenaustausch zu nutzen. Das Prinzip: Künstlerische Raffinesse muss nicht notwendigerweise mit großem Zeit- und Geldaufwand verbunden sein, low commitment eben. Die Künstlerinnen wechseln sich in wöchentlichem Turnus ab, jeden Montag gibt es einen neuen Eintrag. Also Mund zu und Augen auf für diese organischen Künstlerhommagen à la Brittany:





Alle Fotos © Brittany via Low- Commitment Projects gesehen bei iGNANT

Mehr davon gibt es auf http://lowcommitmentprojects.com.

Haariges ABC

Als wir dachten, der Mehrwert unserer Rudimente ginge gegen Null, tauchte eine japanische Kunststudentin namens Mayuko auf und bewies uns das Gegenteil. Also Mund zu und Augen auf für dieses organische Font aus Beinhaaren:

gesehen bei Nerdcore via Neatorama

Die Ressourcen lieferte indes nicht Mayuko, sondern ein großzügig behaarter Freund. Die Idee dazu entstammte einer Aufgabenstellung der Tama Art University, wobei die Studenten ohne die Zuhilfenahme von Computern ein neues Font designen sollten. Ob die haarige Typo die Helvetica der Zukunft sein wird oder der handelsüblichen Buchstabensuppe organische Konkurrenz macht, bleibt zu bezweifeln. Dass sie Menschen zum Konsum anregen kann, hofft jedenfalls Adidas:

via

STROKE.ARTFAIR- Impressionen

Seit sie in München ihren Einstand hatte, gab es hier regelmäßig Eindrücke von der STROKE.ARTFAIR. Einen Einblick in die vergangenen Veranstaltungen findet ihr hier STROKE.01 und dort STROKE.02. Nun bespielte die Messe für Urban Art vom 14. bis zum 16. Oktober 2011 den Berliner Postbahnhof, Eindrücke davon gibt es hier:

via flickr

Wie man sieht gab es neben allerhand domestizierter Street Art auch ansprechende Werke. Die fast familiäre Atmosphäre der Müncher Veranstaltungen, die von Guerilla- Aktionen nicht verschont wurden, hat in Berlin eher geschäftigen und routinierten Event-Charakter: Man läuft gegen offene Türen und bekommt zudem Frozen Yogurt in die Hand gedrückt. Vielleicht liegt es daran, dass sich Kandidaten wie die Jungs von der GALERIA AUTONOMICA weitgehend aus dem STROKE-Dasein verabschiedet haben und nun eigene OFF-Locations in München oder anderswo bespaßen. Sehenswertes ist mir aber dennoch vor die Linse gestoßen. Mein Lieblingsleckerli war dieses fleischige Törtchen von WES21, Mitbringsel der schweizer Galerie SOON:

WES21, SOON@STROKE.ARTFAIR

Die Netzpräsenz von SOON soll bald zu einer Internetgalerie transformiert werden. Wer visuelle Befriedigung sucht, kann das momentan auf ihrer fb-Seite tun. Wir bleiben bei den Schweizern und werfen nun einen Blick auf Sandra Chevalley. Neben diesem hirnhaltigen Werk hatte sie ein paar organische Plüschwesen mitgebracht, die man bei BOOSHER zur Kenntnis nehmen kann.

 

Zurück im Berliner Radius befinden wir uns bei der Neonchocolate Gallery ebenfalls in organischer Gesellschaft. Johannes Baptista Ludwig entkleidet dort Comichelden mit einem dunkelhumorigen Zwinkern bis auf die Knochen, wie hier bei Tweety:

Johannes Babptista Ludwig, Neonchocolate Gallery@STROKE.ARTFAIR(Fotos: dontpanicitsorganic via flickr)

Einige interessante fotografische Positionen konnte man bei Mariel Clayton, Frank Kundert oder Nils Müller goutieren. Weitere Bilder von der STROKE.ARTFAIR findet ihr hier. Wer gerne mehr über Street Art in Europa erfahren will und sich beeilt, dem sei außerdem dieser Beitrag von Yourope auf Arte+7 angeraten.

Durch die Nacht mit…Gael und JR

Mund zu und Augen auf für ein ganz besonders schmackhaftes Schmankerl aus der köstlichen ARTE-Reihe Durch die Nacht mit…

Noch ein paar Tage schwirren Streetartist JR und Charismat Gael García Bernal plakatierend und philosophierend durch Buenos Aires und potenziell über eure Bildschirme. Neugierig geworden? Bitteschön:

Druch die Nacht mit…via arte+7

Pictogram History Posters

Otl Aicher, bekannt als the father of the geometric man, wäre sicherlich stolz auf Viktor Hertz. Vor einiger Zeit hat uns der Grafik-Viruose mit seiner Interpretation von Musik- und Filmplakaten imponiert.

Nun hat Hertz seinen Sinn für Humor und minimalistische Gestalung genutzt und sich für das italienische Design-Studio H-57 an die Verbildlichung prominenter Lebensgeschichten gemacht. Wie gelungen das aussehen kann, sieht man hier:

Pictogram History Postery by Viktor Hertz gesehen bei we like that via mymodernmet

Neben den hier aufgeführten, gibt es bei mymodernmet die Lebensverläufe von Marie Antoinette, Jesus und Julius Caesar. Demnächst folgen Napoleon und Graf Dracula.

Organisches von Asger Carlsen und Jasmin Schuller

Auf der Jagd nach organischen Häppchen habe ich ein paar visuelle Delkiatessen mit fleischlastigem Nachgeschmack aus dem Netz gezogen. Also Mund zu und Augen auf:

Asger Carlsen hinterfragt in seinen Arbeiten häufig die Möglichkeiten des menschlichen Körpers im Hinblick auf seine fotografische Darstellbarkeit. Er spielt mit Konventionen, Erwartungen, Ansprüchen und Normen. In seiner Serie Hester nimmt er den weiblichen Akt zum Ausgangspunkt und lässt Körper und Gliedmaßen miteinander verschmelzen:

Hester, Asger Carlsen

Hester, Asger Carlsen
Hester, Ansger Carlsen via Vice

Mehr von Asger Carlsen gibt es auf http://www.asgercarlsen.com.

Und fleischhaltig geht es weiter. Jasmin Schullers Leckereien sehen zwar aus wie feinste Pâtisserie, könnten aber eher im gut sortierten Fleisch- und Wurstwarenladen gehandelt werden. Bon appétit:

Sweet Meat, Fotos © Jasmin Schuller

Sweet Meat, Fotos © Jasmin SchullerSweet Meat, Fotos © Jasmin Schuller gesehen bei iGNANT via split personality


Mehr von Jasmin Schuller gibt es unter http://jasminschuller.com oder hier auf ihrem Blog.

Performance mit Fleisch

Die Perfomance-Künstlerin Francesca Fini hat sich ausgiebig mit Fleisch beschäftigt:

Vimeo Direkt Fleisch

“The Birth” is the first of a set of performance pieces that tell the relation of our culture with the idea of meat, liberated from its sexual references and conceived as the very essence, the physical and material of the others, the space they occupie, their smell in the air, and their interaction with us. The meat is a conductor of entire worlds with whom we seek some form of dialogue, of negotiation. I tell this short-circuit, the magic of touch and recognition of the presence of the others, and of something elusive but undeniable, through interaction design. I have a low-voltage electrode in the arm. The other pole is attached to the foil that covers the table. When I touch the flesh, this is a conductor and the circuit closes, sending a signal to a digital synthesizer that translates it into sound. Nothing can help us in this journey of discovery, where we have to venture drained and free, even if you exercise your trip on a table supported by piles of books. (Francesca Fini)

Die Performance fand im Macro Testaccio statt. Mehr von der kollektiven Fleischerfahrung gibt es beim Contemporary Performance Network.

EMERGEANDSEE • media arts festival

Für alle, die nicht wissen, was sie am Wochenende mit sich anfangen sollen, kommt hier der nicht-ultimative (wir sind schließlich in Berlin) Geheimtipp, der vielleicht gar nicht mal so geheim ist:

EMERGEANDSEE

via emergeandsee.org/blog

Das EMERGEANDSEE media arts festival findet vom 3. bis zum 5. Juni 2011 in der alten Bötzow-Brauerei im Prenzlauer Berg statt. En détail, so lautet der diesjährige Geschmacksträger und Leitgedanke des mit internationalen Filmemachern, Künstlern und Nachwuchswissenschaftlern angereicherten Festivals. Dementsprechend detailorientiert fallen •die Kunstwerke, Kurzfilme, Performances und Lectures aus, die auf dem alten Brauereigelände zu sehen und hören sein werden. Das komplette Programm könnt ihr hier runterladen. Und jetzt werfen wir einen Blick in den Trailer:

vimeo direct emergeandsee

Losgetreten wird das Festival heute ab 19:30 klangvoll von Dorothy of the day mit Tape-Collagen von Preslav Literary School, einer nerdigen Schlagzeugkonstellation von Wellenfell und einer Performance von Mediated Bodysuit. Details gibt’s auf dem EMERGEANDSEE-Blog und unter http://emergeandsee.org.

 

Organisches zum Muttertag

Muttertag ist bald da und Ihr habt noch kein Geschenk? Dann Mund zu und Augen auf! Lily Vanilli versorgt jeden, der auf kitschige Kirschtorten und rosa Fluffizeug verzichten kann, mit diesem extrem herzlichen Leckerbissen à la organique:

 

Lily Vanilly via WE like THAT

Auch lecker: 20 % der Einnahmen gehen an einen guten Zweck. Mehr davon gibt’s auf dem Blog von Lily Vanilly.

Das Meer- Eine Ausstellung des Masterstudiengangs „Europäische Medienwissenschaft”

Alle, die schon länger einen Ausflug nach Potsdam geplant, aber bisher keinen triftigen Grund dafür gefunden haben, bekommen nun einen:

 

Masterstudenten des ersten Semesters EMW zeigen in einer zweitägigen Werkschau ihre Projekte rund um das Meer.

Vernissage: Mittwoch, 27. April, 18 Uhr

Weiter: Donnerstag, 28. April 11 bis 18 Uhr sowie Freitag, 29. April 11 bis 14 Uhr

Ort: Galerie der Fachhochschule Potsdam, Kiepenheuerallee 5, 14469 Potsdam

Loops von Blu

Blu hat getestet. Das knackige Ergebnis seht ihr hier:

YouTube Preview Image
via ilovegraffiti

Kiezknipser (2)

“Alles Urdenken geschieht in Bildern: darum ist die Phantasie ein so nothwendiges Werkzeug desselben, und werden phantasielose Köpfe nie etwas Großes leisten, – es sei denn in der Mathematik.” – (Arthur Schopenhauer, Die Welt als Wille und Vorstellung)

Wir vernachlässigen die Mathematik und widmen uns dafür ein paar phantasievollen Bildern aus dem Kiez:

 

Und wie beim letzten Kiezknipser werfen wir auch jetzt – und trotz der aktuellen Hetze gegen den Kreuzberger Kieztourismus – einen intensiveren Blick auf lokale Schlaglichter. Der Schöne Laden in der Wiener Straße 15 ist durchaus das Risiko wert, einem alteingesessenen Wutbürger zu begegnen:

Warum es genau dieser Laden sein soll, seht ihr hier:

Natürlich gibt es das für alle schnippellustigen Nicht-Berliner auch online auf Amazon.

Sara Naim- Beethoven und Lactose

Habt ihr euch schonmal gefragt, wie Beethovens Mondscheinsonate mit Milch visualisiert werden könnte? Die syrisch-britische Künstlerin Sara Naim hat das mal für uns erledigt. Und so sieht es aus:

Sara Naim, Beethoven- Moonlight Sonata

Sara Naim, Beethoven- Moonlight Sonata

Sara Naim, Beethoven- Moonlight Sonata

Sara Naim gesehen bei Beautiful/ Decay

Mehr Synästhesie mit Milch gibt es hier und wer Infos zur Künstlerin will, findet diese unter sara-naim.com oder wirft einen Blick auf ihr Tumblr-Baby mit dem entzückenden Titel  fifteen fucking fotos for every filthy friday.

Reynold Reynolds-Secret Life & Secret Machine

Reynold Reynolds Secret Life, 2008 2-Kanal-Video von 16mm und Stills / Sound 5 Min. Loop

via www.reynold-reynolds.com

Den spanischen Videokünstler Reynold Reynolds konnte man sich jüngst auf der transmediale.11 visuell einverleiben. Seine zwei organischen Zweikanalprojektionen Secret Life (2008) und Secret Machine (2009) beschäftigen sich mit den von außen aufgezwungenen oder freiwillig eingegangenen Grenzen menschlicher Existenz. Gleichzeitig spielen sie mit der gegenseitigen Befruchtung von Kunst und Wissenschaft, was in Secret Machine auch durchaus verstörend plastische Züge annehmen kann.

Reynold Reynolds
Secret Life, 2008
2-Kanal-Video von 16mm und Stills / Sound
5 Min. Loop

vimeo direkt life

Reynold Reynolds
Secret Machine, 2008
3-kanal-Video von 16mm und Stills / Sound
7 Min. Loop

vimeo direkt machine 

 

Eine Review zur Reynolds Beitrag auf der transmediale.11 findet Ihr hier. Und wer mehr über Reynold Reynolds erfahren will, kann sich unter www.reynold-reynolds.com austoben.

Kiezknipser (1)

“Darum wird auch der von Leidenschaften oder Not und Sorge Gequälte durch einen einzigen freien Blick in die Natur so plötzlich erquickt, erheitert und aufgerichtet: Der Sturm der Leidenschaften, der Drang des Wunsches und der Furcht und alle Qual des Wollens sind dann sogleich auf eine wundervolle Art beschwichtigt.”

Arthur Schopenhauer, Hauptwerke Band I – Die Welt als Wille und Vorstellung

Da hat er Recht. Also Mund zu und Augen auf für Impressionen aus dem Kreuzköllner Kiez:

Und wenn man so durchs leicht gentrifizierte Neukölln schlendert, kann man einen Schwenk in die Boutique JR Sewing von Jana Reich, Nina Leonhard und Martin May machen, da gibt’s den legendären BIG BUSCHKOWSKY. Als namesgebende Muse diente der Neuköllner Bürgermeister Heinz Buschkowsky, der durch inspirierende Worte wie “Wo Neukölln ist, ist vorn- und sollten wir mal hinten sein, ist eben hinten vorn!”, diesen Accesoires sein Gesicht lieh:

JR Sewing

via flickr

Wer sich nicht traut, kann auch bei DaWanda online reinschnuppern.

ARTE Creative@transmediale.11

Der deutsch-französische Kulturkanal ARTE startet ab Januar 2011 die neue Web-Plattform ARTE Creative.

Das Organ dieser neuen Plattform ist kein Geringerer als Alain Bieber von rebel:art. Doch was genau ist ARTE Creative? Hier kommt ein prägnanter Auszug aus dem Pressetext, der euch hoffentlich einige Fragezeichen aus der Hirnrinde quetschen wird:

ARTE Creative ist ein internationales, redaktionell betreutes und interaktives Netzwerk für junge Künstler, Kulturproduzenten und alle an dem Thema „Kreativität“ Interessierten. Präsentiert werden dort qualitativ herausragende Arbeiten aller kreativen Felder – von Kunst (Fotografie, Malerei, Street Art, New Media, Netzkunst, Videokunst) über Popkultur (Musikvideos, Werbung, Gaming) bis hin zu Design (Grafik-, Produkt- und Webdesign, Typografie) und Architektur.

Der Fokus liegt dabei im Bereich „Bewegtbild“. Neben User-Generated-Content gibt es Inhalte aus Kooperationen von Hochschulen, Festivals, Museen und anderen Institutionen sowie eigene, gemeinsam mit der Community entwickelte, redaktionelle Formate. ARTE fördert damit aktiv den kreativen Nachwuchs und möchte die Zusammenarbeit mit jungen Kulturproduzenten aus ganz Europa verstärken. Ausgesuchte Inhalte der Kreativplattform werden auch auf dem Sender laufen.


Wer sich dem kreativen Webspielplatz beschäftigen will, kann das natürlich online tun oder sich auf der transmediale.11 einfinden. Das Festival für Kunst und digitale Kultur, bespielt vom 01. bis zum 06. Februar 2011 das Berliner HKW und Umgebung. Mit dem diesjährigen Titel RESPONSE:ABILITY spürt das Festival auf unterschiedlichen Feldern unserem Leben im und um das Internetz nach. Das Programm findet ihr hier. Parallel dazu mischt das Festival CTM- Club Transmediale
den Gehörgang mit progressiven Klängen auf.

Mehr zu ARTE Creative gibt es unter creative.arte.tv und einen Beitrag zur transmediale.11 findet ihr im aktuellen Kurzschluss und auf transmediale.tv, dem Channel der transmediale.11 bei ARTE Creative.

Spike Jonze/Arcade Fire

Achtung, es wird kurz und geht ins Ohr– Spike Jonze, Meister der schrägen Melancholie, wird die diesjährige Berlinale erneut mit einem seiner großartigen Kurzfilme entzücken. Scenes From The Suburbs heißt er, vorkosten könnt ihr ein paar Happen davon im aktuellen Musikvideo von Arcade Fire- The Suburbs:

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Youtube Direkt Suburbs

Wim Delvoye– Kloaken und Küsse

Der belgische Konzeptkünstler Wim Delvoye tätowiert Schweine, produziert Exkremente und bestempelt Briefpapier mit Rosettenküssen. Und weil das alles so extrem organisch ist, machen wir hier ein bisschen Platz für Wim. Also Mund zu und Augen auf!

Anal Kiss A01 1999 53 x 44 cm (framed) lipstick on hotel stationery

Anal Kiss A01 1999 53 x 44 cm (framed) lipstick on hotel stationery

Wim Delvoye zeigt uns in folgendem Video, wie die von ihm im Jahr 2000 konzipierte Maschine Cloaca das erzeugt, was man sonst gerne unbeachtet den Tiefen des Abflusses überlässt. Denn:

The thing is, that most people don’t give a shit about shit (Wim Delvoye)

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Cloaca konnte man 2002 im Museum Kunst-Palast in Düsseldorf bei der Arbeit beobachten, hier ist die bereits restlos ausverkaufte Miniaturausgabe für den Privatgebrauch zu sehen:

Personal Cloaca 2006 100 x 68.5 x 105 cm Mixed Media Casino Luxembourg, Cloaca 2000-2007 (30.09.2007 - 06.01.2008)

Personal Cloaca 2006 100 x 68.5 x 105 cm Mixed Media Casino Luxembourg, Cloaca 2000-2007 (30.09.2007 - 06.01.2008)

Wie man merkt lässt Wim Delvoye seinen berüchtigten Zynismus nicht nur sachte hervorblitzen. Wer die vakuumverpackten Erzeugnisse von Cloaca erwerben will, darf sich noch immer auf eine kilometerlange Warteschlange freuen. Das werbewirksame Video dazu gibt es hier und das umworbene Produkt sieht so aus:

Cloaca Faeces (Vienna) 12.05.2001 21 x 17,2 x 4,5 cm vacuum-packed Cloaca Faeces, plexi

Cloaca Faeces (Vienna) 12.05.2001 21 x 17,2 x 4,5 cm vacuum-packed Cloaca Faeces, plexi

Wer nun Lust bekommen hat, sich intensiver mit den Facetten der menschlichen Fäkalie zu befassen, dem sei der Text “Engel mit kotgefleckten Flügeln” von Peter Bexte (in Wim Delvoye: skatalog. Düsseldorf 2001, S. 9 – 18) empfohlen. Für aktuelle Ausstellungen des Künstlers bitte hier klicken.