Monthly Archives: Juni 2010

The Wanderer+++Uncle Boonmee Who Can Recall His Past Lives

Das 28. Filmfest beflimmert immer noch fleißig die Isar, und im Internationalen Programm ist die Welt nach wie vor in Aufruhr.

Experimentalfilmer Avishai Sivan präsentiert mit The Wanderer (2010) sein Spielfilmdebüt und zugleich ein befremdliches Coming-Of- Age Drama. Der Trailer ist harmlos:

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In einem Vorort von Tel Aviv begleiten wir den 16-jährigen Yeshiva-Studenten Isaac (Omri Fuhrer) -einizger Sohn einer dysfunktionalen ultraorthodoxen Famile- bei seinen Streifzügen durch die Stadt.

Mit strengen Bildern, die zugleich statisch und spannend wirken zeigt Sivan einen jungen Mann, der seinem Körper, seiner Umwelt und sich selbst entfremdet ist. Unfähig zur Kommunikation zieht er uns mit in eine beklemmende Enge und Rastlosigkeit, die er gewaltvoll und diffus zu brechen sucht. Zwischendurch werden unmengen an Wasser getrunken und Eier verspeist. [rating=3]

The Wanderer ist mit Sicherheit einer der unbequemsten Filme des Festivals. Bei HEEB kann man sich das Gegenprogramm genehmigen.


Wir verlassen Israel und Blicken Richtung Thailand.


Uncle Boonmee

Apichatpong Weerasethakuls Uncle Boonmee Who Can Recall His Past Lives (2010) basiert auf einem gleichnamigen Buch und läuft in der Reihe Fokus Fernost.

Boonmee (Thanapat Saisaymar) ist schwer krank. Schwägerin Jen (Jenjira Pongpas) und Neffe Tong (Sakda Kaewbuadee) pflegen ihn auf seiner Farm im Nordosten Thailands. Eines Abends materialisiert sich der Geist seiner toten Frau Huay (Natthakarn Aphaiwonk) vor ihnen, auch der verschollene Sohn Boonsong (Geerasak Kulhong) taucht als “Monkey Ghost” wieder auf.

Vor seinem Tod wandert Boonmee mit seiner Familie durch den Dschungel und in die Geburtsstätte seines ersten Lebens. Hier der Trailer:

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Uncle Boonmee… ist politisch aber auch voller Humor und vor allem eine Hommage an das frühe Thai-Kino, mit dem der Filmemacher aufwuchs und das -wie Boonmee – zu schwinden droht. In der Oszillation zwischen Fiktion und Dokumentation, schafft Apichatpong ein kontemplatives Imaginarium an mystischen Bildern, deren Zauber man sich kaum entziehen kann.

The film focuses on the beliefs in other-worldly elements
that are actually parts of our lives. I am captivated
by the fact that as we age, our childhood has
become more vivid. I think the curiosity (and perhaps
the fear) of ghosts and of other worlds arises when
we are young and when we are dying. (Apichatpong Weerasethakul)

[rating=5]

Le Refuge

Ohne lange Einführung machen wir gleich weiter mit einem Glanzlicht des Festivals- also Mund zu und Augen auf!

Le Refuge

In der Reihe Nouveau Cinéma Français konnten die Veranstalter nach jahrelangem Insistieren François Ozon an die Isar gewinnen, um seinen neuen Film Le Refuge (2009) vorzustellen. Informationen zu Diskussionen mit den Filmemachern gibt es hier.

Wir werfen einen Blick in den Trailer, bitte das frankophone Ohr hinhalten:

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Hier geht’s zur untertitelten Version.

Mousse (Isabelle Carré) und Louis (Melvil Poupaud) sind jung, wohlhabend und drogenabhängig. Nach einer Überdosis stirbt Louis. Mousse überlebt und erfährt noch im Krankenhaus von ihrer Schwangerschaft. Mit Methadon im Gepäck entflieht die werdende Mutter der Stadt und bezieht das leerstehende Haus eines Bekannten irgendwo am Meer. Hochschwanger bekommt sie Besuch von Louis’ Bruder Paul (Louis-Ronan Choisy).

Nach einigen Anlaufschwierigkeiten entwickelt sich eine unkonventionelle Beziehung zwischen den beiden. Und wie weitere Filme dieses Festivals spürt auch Le Refuge den Verästelungen zwischen Familie und Individuum nach.

François Ozon zählt zu den Vertretern des Cinéma du Corps /Cinema of the Body und Isabelle Carrés Babybauch spielt quasi eine dritte Hauptrolle. Er wird inszeniert, ästhetisiert und übt magnetische Anziehung auf seine Umgebung aus. Daran nicht ganz unbeteiligt ist natürlich auch die Hauptdarstellerin, die ihrer Rolle mit spröder Lakonie viel Tiefe verleiht.

Und weil der Film in HD gedreht wurde, wirken die Bilder besonders organisch. Davon kann man sich ab dem 2. September auch außerhalb des Filmfests überzeugen lassen. [rating=4]

Den Sänger Louis-Ronan Choisy hat Ozon von der Bühne weggecastet. Das Lied, das sich wie ein Leitmotiv durch den Film zieht, gibt’s hier:

Perpetuum Mobile+++Tetro+++Yo,también

München lässt die Isarmeile warmlaufen, vom 25. Juni bis zum 3. Juli werden über 200 Filme Deutschlandpremiere feiern. Die Augenschmeichler des Festivals gibt es hier!

Perpetuum mobile


¡Viva la independencia!- die Parole der Unabhängigkeit steht in der Reihe der Visiones Latinas vor allem für Filmschaffen abseits von Markt- und Massengeschmack. Den Anfang macht Filmguerilla Nicolás Pereda mit seinem dritten abendfüllenden Spielfilm Perpetuum Mobile (2009)- ein bißchen wie Ken Loach in Mexico City.

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Absolut entschleunigt erzählt der 27-jährige Regisseur von Gabino (Gabino Rodríguez), einem Mitzwanziger der bei seiner meckernden Mama (Teresa Sanchez) einquartiert ist, mit seinem Kumpel Fracisco (Francisco Barreiro) gelegentlich Umzüge organisiert, und ansonsten gerne möglichst energiesparend in den Tag hinein lebt. Während Mama ihre grenzenlose Liebe an den Haustieren auslebt, taucht Sohn Gabino in die Wohnräume und Leben anderer Menschen ein und lässt uns daran teilhaben.

Gerade durch die zeitliche Dehnung der einzelnen Sequenzen kann das Dargestellte eine besondere Qualität entfalten. Unaufgeregten Bildern folgen episodenhafte Ausschnitte, die einer möglichen Langatmigkeit mit Witz und Ironie entgegenwirken. [rating=4]


Tetro


“You know what love is in a family like ours? It’s a quick stab in the heart.”


Vom Indiefilm schwenken wir auf das Internationale Programm. Francis Ford Coppolas neuestes Werk Tetro (2009) läuft in dieser Reihe- seit Der Dialog (1974) der erste Film, zu dem der Altmeister auch das Originaldrehbuch verfasste. Wie so oft, handelt es sich auch bei Tetro um ein Familiendrama, dem von allen Seiten autobiographische Züge nachgesagt werden. Für den Trailer bitte sachte nach unten scrollen.

Der 17-Jährige New Yorker Bennie (Alden Ehrenreich) taucht nach jahrelanger Funkstille bei seinem älteren Halbbruder Angelo (Vincent Gallo) in Bueno Aires auf. Angelo, hat mit der Familie gebrochen, nennt sich jetzt ‘Tetro’ und wird durch Bennies Besuch in ein Leben zurückgeworfen, das er sorgfältig abgepackt und weggesperrt hatte. Genau wie seine schriftstellerischen Ambitionen, die der dominante Vater (Klaus Maria Brandauer als Star-Dirigent) zu ersticken suchte.

Bennie nistet sich also bei Tetro und dessen bezaubernder Freundin Miranda (Maribel Verdú) in deren bohèmer, chargenreicher Enklave ein und entflechtet Stück für Stück das Geheimnis, das auf der Familie lastet.

Die Figuren sind exzellent besetzt: Newcomer Alden Ehrenreich wurde direkt an Tochter Sofia Coppola weitergereicht (Somewhere), Maribel Verdú brilliert in ihrer Rolle als emotionales Bindeglied und Vincent Gallo ist Dynamik pur. Die visuelle Finesse der Kamera (Mihai Malaimare Jr.) mit ihren nuancierten schwarz-weiß Bildern macht Tetro zu einem ästhetischen Filmvergnügen, das lediglich durch die larmoyante Melodramatik gegen Ende getrübt wird. [rating=5]

Und auch beim nächsten Film ist die ‘Welt in Aufruhr’:
Mee too-Wer will schon normal sein?

Liebeskomödien müssen nicht schmalzig und können sehr wohl witzig sein- das beweisen die Regisseure Antonio Naharro und Álvaro Pastor mit Yo, también (Me Too- Wer will schon normal sein), den Trailer gibt’s weiter unten.

Der 34-Jährige Daniel (Pablo Pineda) hat eine ihn liebende Familie, einen Hochschulabschluss und neuerdings auch einen Job. Alles bestens also, wenn er nicht außerdem ein Chromosom zu viel hätte. Aber das Down-Syndrom hindert Daniel nicht daran, sich in seine allseits umgarnte Kollegin Laura (Almodovar-Muse Lola Dueñas) zu verlieben. Die beiden kommen sich näher und werden mehr als nur gute Freunde. Esprit, Humor und eine Ladung Menschlichkeit machen das Sujet nicht nur verdaulich, sondern den Film auch sehr amüsant-ohne rührselig zu werden. Dabei geht es neben der Liebe auch um Normalität und ihre Normativität:

“Teilt uns nicht in zwei Gruppen, die Normalen und die Anormalen! Wir sind genauso gleich und verschieden wie Ihr!” (Pablo Pineda)

Bereits in ihrem Kurzfilm Uno más, uno menos (2002) haben Naharro und Pastor die Freundschaft zwischen einer Journalistin und einem Mädchen mit Down-Syndrom inszeniert. Für ihren ersten abendfüllenden Spielfilm Yo, tambièn konnten sie Pablo Pineda gewinnen, der wie sein Filmcharakter als erster Europäer mit Down-Syndrom einen Hochschulabschluss vorweisen kann.

Die beiden Regisseure werden mit den großartigen Hauptdarstelllern zur Filmfest-Eröffnung am 25. Juni in München sein und ab dem 5. August startet Yo, tambièn deutschlandweit im Kino. [rating=5]

It’s working/MGMT

Ohren und Augen auf für MGMT mit “It’s working” aus dem aktuellen Album Congratulations. Regie führte So Me- der Titel ist also Programm:

Vimeo Direkt So Me

Vermin

Der animalisch geartete Kurzfilm Vermin von Dean Francis beginnt mit einem Schmucken Kerl in einer bizarren Situation und endet mit seinem Tod. Dazwischen wird viel miaut. Neugierig? Bitteschön:

via splattermovies

Filmfest München 2010- Eine Vorschau

Vom 25. Juni bis zum 3. Juli 2010 findet mit dem 28. Fimfest-München Deutschlands zweitgrößtes Filmfest statt, Zeit einen Blick ins Programm zu werfen!

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Den Auftakt macht Me too – Wer will schon normal sein? (Yo, también, 2009) von Álvaro Pastor und Antonio Naharro aus der Reihe Visiones Latinas. Eine offbeat Liebesgeschichte, die schon auf dem Festival von San Sebastian die Herzen des filmhungrigen Publikums erreichte. Warum? Darum:

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Abbas Kiarostami wird neben Mads Mikkelsen nicht nur für sein Schaffen mit dem CineMerit Award beehrt, sondern auch mit 6 Filmen vertreten sein, darunter  Copie Confome (2010), für den Juliette Binoche vor kurzem in Cannes ausgezeichnet wurde. Ebenfalls direkt von der Croisette an die Isar kommt Apichatpong Weerasethakul mit Uncle Boonmee Who Can Recall His Past Lives (2009).

Im Internationalen Programm lässt Altmeister Franics Ford Coppola Tetro (2009) raus, Roger Ebert ist begeistert- hier ein Vorgeschmack:

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Auch aus dieser Reihe und im Familienmilieu ist Jim Sheridans Brothers (2009), das Remake von Susan Biers dänischem Brødre (2004) angesiedelt und mit Natalie Portman, Jake Gyllenhaal und Tobey Maguire schonmal großartig besetzt.

Indischen Filmen abseits von Bollywood wird eine ganze Retrospektive eingeräumt und wer sein cinéastisches Sitzfleisch testen will, kann sich im Rahmen der Nouveau Cinéma Français Olivier Assayas fünfstündige Mini-Serie über Venezuelas Top-Terroristen Ilich Ramírez Sánchez aka Carlos (2010) genehmigen.

Außerdem wird Patrice Chereau mit Persécution (2009) zugegen sein, Claire Denis und François Ozon bringen auch ihre jüngsten Babies mit. Anhänger der Nouvelle Vague können sich nicht nur auf Jaques Rivettes kürzesten Film 36 vues du Pic Saint Loup (2009), sondern auch auf  Deux de la Vague (2009) von Emmanuel Laurent und Antoine de Baecque freuen:

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Klar, dass Neue Deutsche Kinofilme nicht fehlen dürfen. Kick in Iran (2010) von HFF- Absolventin Fatima Geza Abdollahyan hat schon das Sundance Festival erfolgreich gestürmt- ab in den Trailer:

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Der Dokumentarfilm zieht sich jedenfalls durch alle Reihen, und in der Sektion American Independents kommen nicht nur Underdogs zum Einsatz: Letztes Jahr hatte Steven Soderbergh Sasha Grey in The Girlfriend Experience (2009) mit dabei, dieses Mal ist er mit And Everything is Going Fine (2010), einem dokumentarischen Portrait über den unlängst verstorbenen Alrounder Spalding Gray vertreten.

Und weil es sich im Sommer geradezu anbietet, die Filmfreude draußen auszuleben, gibt’s im Gasteig wieder sieben Filme im Freien.

Der rote Faden: Das Sein. Spike Jonzes Being John Malkovich (1999) ist hier nur eines der Zuckerstücke:

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Mehr zu Rahmenprogramm, Filmen und Fakten findet ihr auf dem Filmfestblog und wenn es losgeht, natürlich auch hier!

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Öfter mal Panik, was zu verpassen? Das muss nicht sein:

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Die personifizierte Grenzerfahrung- Marina Abramović im MoMA

Mund zu und Augen auf für Perfomance-Künstlerin Marina Abramović, die jüngst im New Yorker MoMA einige von 1565 kunsthungrigen Augenpaaren zu Tränen rührte.

Marina Abramovic-The Artist is Present

Foto: © 2010 Marco Anelli via MoMA

Im Rahmen ihrer Retrospektive vom 14. März bis zum 31. Mai, konnte man Marina Abramović gegenübersitzen und sich von ihrer Wirkung beeinflussen lassen. Insgesamt 736 Stunden und 30 Minuten lang war die polarisierende Künstlerin präsent.

Bei art-magazin findet ihr einen Überblick über die obskuren, dramatischen und bescheuerten Vorfälle, die sich während der Auststellung mit dem programmatischen Titel The Artist is Present ereigneten. Hier gibt’s ein Interview und da mehr zu Hintergrund und vergangenen Performances.

Neugierig? Dann ab in den Webcam-Zusammenschnitt:

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Wer Lust hat, kann sich hier durch die Masse der Besuchervisagen wühlen oder auf Marina Abramovic Made Me Cry eine Auswahl verweinter Gesichter begutachten.

Howard Silver hat vor The Artist is Present mit Marina Abramović über ihr Œvre gesprochen. Entstanden ist eine Webdoku, die man hier sehen kann.

Warum Kunst kein Geschlecht hat, was körperliche Grenzerfahrungen bedeuten und noch viel mehr erfahrt ihr außerdem in folgendem aspekte-Interview:

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Und zum Schluss :

In vielen feministischen Ausstellungen verstecken sich schlechte Künstlerinnen hinter drei guten Namen. Viele Frauen sind nicht bereit, für die Kunst Opfer zu bringen. Sie opfern mehr dafür, Kinder zu haben. Man verfügt nun mal nicht über genug Energie, um alles zu vereinen. [...] Ganz unter uns: Mir gehen Kinder auf die Nerven.

Interview mit art-magazin

Und weil sie außerdem absolut gegen Drogen ist, hab ich mal den bloginternen Algorythmus angeschmissen, um Marina Abramovićs Erzfeind ausfindig zu machen. Das Ergebnis:


Ardi Rizal

via recentissuetoday.com

Klischees im Actionfilm

Was haben Goodfellas, Training Day, Speed 2, Mad Max, Face/Off und Point Break – um nur einige zu nennen -gemeinsam? Jedenfalls mehr, als nur Testosteronpegel und Genre.

Jacob Bircca, Soziologe, Cutter, Dokumentar- und Experimentalfilmer aus California hat für uns mal den amerikanischen Actionfilm nach visuellen Klischees abgegrast.

Entstanden ist sein Festivalliebling Pure (2009) – musikalisch eingebettet in 7 vs. 8 von The Jesus Lizard. Ich schlage vor, ihr dreht die Lautstärke bis zum Anschlag und lasst euch vom visuellen Rythmus wegfegen:

via nerdcore

Da muss ich doch glatt das Dogma 95- Manifest rauskramen:

Is that what we are so proud of? Is that what the “100 years” have brought us? Illusions via which emotions can be communicated? … By the individual artist’s free choice of trickery?
Predictability (dramaturgy) has become the golden calf around which we dance. [...] As never before, the superficial action and the superficial movie are receiving all the praise. The result is barren. An illusion of pathos and an illusion of love.

(Lars von Trier/Thomas Vinterberg, Dogma 95)

Neues von Charlotte Gainsbourg

In Persécution (2009) unter der Regie von Patrice Chéreau, verkörpert Charlotte Gainsbourg die Freundin eines Paranoiden. Wann und ob der Film in Deutschland anläuft, ist aber noch unklar. Hier schonmal der Trailer zum Beschnuppern:

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Bis dahin hören wir, was sie uns mit Time of the Assassins und ihrer dahingehauchten Stimme zu sagen hat- eine feine Optik gibt’s obendrauf:

gesehen bei BOOOOOOM