Monthly Archives: November 2009

Moustachismus

Zeit für organische Gesichtsschmeichler.Viele Menschen kennen es: Sie schauen in den Spiegel und fühlen sich irgendwie unvollkommen. Meist liegt das an der Nacktheit rund um den Labialbereich.

Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung leidet unter akuter Bartlosigkeit. Grund genug, sich diesem testosteronträchtigen Thema semiseriös zu widmen. Hier werden einige vielversprechende Utensilien und Hintergrundinformationen rund um das haarige Stück Lebensfreude vorgestellt, also Mund zu und Augen auf und Humorhose an!

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Wer nach diesem großartigen Einstieg, unbedingt auch Flusen unter die Nase will-  hier gibt’s was für den kleinen Geldbeutel und den großen Bastler. Bei freemoustache.com kann man gleich vierfacher Bartlust fröhnen. Der Klassiker- ausdrucken, ausschneiden und wohlfühlen:

Bei etsy.com findet sich auch so einiges zum haarigen Thema. Von Kissen, über Tassen bis hin zu Schmuck und Klamotten, es sprießt scheinbar aus allen Poren:

gesehen bei UIEgeek

Organische Bescheuertheit muss belohnt werden, Daumen hoch für folgende Pfotenwärmer:

gesehen bei sifuesignstudio

Und etwas weiter bauchnabelabwärts:

gesehen bei Undies

Aber auch für anatomisch besserbestückte findet sich passendes, wie diese exquisite Bartwichse:

gesehen bei MansFaceStuff

Genug davon. Definitiv ist der Moustache in den letzten Jahren Muse von allerlei Nutz-und Spaßartikelproduzenten geworden. Wer sich hier ausklinken will, kann sich bei sounds like me Verstärkung holen.

Horchen wir weiter in das Land des Schnurrbarts:

“Isch bin ein Orgasme von Konsert und mach dir dein Ueft bewege”

Bei solch einer Aussage, steigt die Erwartung natürlich enorm. Hier kommen also die Franzosen von Mini Moustache mit eingängigem Discozeug. Zugegeben, das Video der Kerls sieht stark nach hausgemacht aus:

http://myspacetv.com/index.cfm?fuseaction=vids.individual&videoid=43615798

Wem das jetzt zu hormonhaltig wird, kann sich mal hierüber Gedanken machen: Einer Studie zufolge, die eine Psychologiestudentin 2004 an er Uni Kiel erhob, werden angeblich bärtige Menschen als sympathischer, gebildeter und attraktiver eingestuft, als ihre bartlosen Mitmenschen. Mehr zum potenziellen Karriereschub durch Rasierentzug, gibt’s beim Manager Magazin.

Sind Bärte eigentlich autotroph? Hier noch ein gelungenes Stück Filmkunst, zauberhaft:

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Manchmal kann man sich eine Person nicht ohne ihren Bart vorstellen, so beispielsweise bei den Mädels von ZZ Top. Versucht es mal!

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Nach so viel Männlichkeit, werfen wir zum Schluss noch einen verstohlenen Blick in die Gegenrichtung. Hirsutismus nennt sich das haarige Phänomen bei Frauen.

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Don’t panic, it’s organic!

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Whatever works

Ab geht’s mit brandheißem Filmstoff und Woody Allens neustem Wurf, Whatever Works (2009).

Wie immer geht es um Beziehungen und Manhattan dient, nach den letzten fünf  Ausflügen, wieder als Sprung- und Spielbrett für die fabulösen, amurösen Züge von Allens Spielfiguren. Ab in den Trailer!YouTube Preview Image

Zum Plot: Das alternde Genie, Boris Yellnikoff (Larry David), ist die Verkörperung eines brockhauswürdigen Misanthropen. Nach einem gescheiterten Suiziversuch humpelt er murrend durch die Lower East Side, wenn er nicht gerade unfähigen Kindern Schachunterricht erteilt.

Die letzte Ehe ist lange geschieden, mit seinen weltschmerzenden Theorien sorgt er bei seiner Mischpoke auch nicht gerade für himmelwärts gerichtete Mundwinkel und lediglich nächtliche Panikattacken suchen seine Gesellschaft – kurzum: Er ist zum Zerbersten unglücklich und gewillt, dies stetig seinem Publikum einzustanzen.

Stanzbereit, frisch aus Mississippi und einem potenziellen White-Trash -Schicksal nach Manhattan entflohen, bittet Melody St. Ann Celestine (Evan Rachel Wood) mit breiter Südstaatenmelodie um Unterkunft in seiner bohèmen Chinatowner Edelschabrake.

Ein Jahr später sind die Lolita und der Griesgram verheiratet. Die Symbiose aus Hausmanns- und Bildungskost strotzt dem gehörigen Altersunterschied, bis eines Tages Melodys gehörnte Mutter Marietta (Patricia Clarkson) auftaucht und keinen sonderlichen Gefallen am neuen Schwiegersohn finden kann.

Dafür bekommt sie in Manhattan den richtigen Dünger, um nochmal prächtig aufzublühen und wir ernten nach Vicki Christina Barcelona erneut eine (um ein paar Falten reichere) Dreierkonstellation.

Allen hat also Mutter und Tochter vereint, sie aus der Provinzdümpelei ins vibrierende Urbangemenge emporgehoben, nun fehlt eigentlich nur noch einer: Vater John (Ed Begley Jr.) kehrt ebenso bei Boris ein, um in New York City Familienrest und Katharsis zu finden. Nach mildem Kulturschock, wird auch er durch die heilsame Kraft Manhattans konvertieren: Whatever works eben.

Whatever works

via slashfilm.com


So einfach ist das also. Aber, bietet das auch die ultimative Formel für einen gelungenen bis großartigen Film? Die Schauspieler sind gut, der Kameramann Harris Savides (arbeitete u.a. mit Gus Van Sant) brilliant, die Kulisse gewohnt, die Story ziemlich allenesk.  Doch leider lahmt die gutgemeinte Konstruktion neben fraglichem Inhalt auch am eigenen Rhythmus: Anfangs wattet man durch versalzene Neurosen und stolpert über ein wenig Pygmalion, gegen Ende findet jeder  sein Schätzchen und den Rest erledigt New York großzügig.

Zwar liefern Mutter und Tochter einige energische Momente, können jedoch dem Übergewicht an Boris nicht ganz gegenhalten. Die amüsanten Episoden, in denen der bissige Humor wirklich zur Geltung kommt, kann man an einem Klumpfuss abzählen.

Und selbst wenn Larry David als Drehbuchautor und Produzent von Seinfeld haufenweise extrem gelungene Pointen lieferte, kommt er hier lediglich als anstrengender Über-Woody rüber. Nach den 93 Minuten braucht man also keine Angst vor Lachmuskelkater zu haben. Dass das Drehbuch schon 30 Jahre alt ist, macht sich ebenfalls bemerkbar.

Fazit: Allens Latten liegen hoch, umso mehr erwarten wir. Diese Komödie humpelt dem Zeitgeist und  früheren Allen-Komödien bitter hinterher: Whaterver works- NOT.

Ab 3. Dezember im Kino.

Chaos regiert.

Ab geht’s mit neuem und wiederentdecktem Filmstoff.

Schon seit dem 10. September im Kino, waltet Lars von Triers streitbarer Antichrist (2009) jetzt auch hier. Also, tief nach Luft schnappen und Mund zu, Augen auf!

Antichrist

via gameone

Kurz vorab: Ja, die Verstümmelungsszenen sind grausam, die Schauspieler brillieren in ihren Rollen und gute Kritiken findet ihr bei schnitt.de und auf filmzentrale.de. Einen Verriss spendiert außerdem der Freitag. Formal gesehen ist Antichrist rund. Der selbsternannte “beste Regisseur der Welt” schleust uns durch einen monochromen Prolog in perfekt abgestimmter Parallelmontage von Kopulation und Kindstod mit Begleitung von einer herzzerreißenden Händelarie in die 109 Minuten ein. Es folgen vier Kapitel, die ein wiederum schwarz-weißer Epilog abschließt. Den linearen Erzählstrukturen zum trotz, schießen einem haufenweise Fragezeichen an der irritierten Hirnrinde entlang- und jetzt rein in den Trailer:

via

Zum Plot: Während Er (Willem Dafoe) und Sie (Charlotte Gainsbourg) sich an ihren Körpern erfreuen und leidenschaftlichen Zeitlupensex haben, stürzt ihr wonneproppiger Sohn aus dem Fenster in den Tod. Das Paar wird in eine Krise kattapultiert, die uns in die Abgründe der menschlichen Psyche führen soll.

via moviepilot.de

Sie bricht zusammen, A-typisches Trauerverhalten, heißt es. Weil er Psychater ist, wird sie -dem Kodex zum trotz- zu seiner Patientin erklärt. Das beziehungsinterne Kräfteverhältnis kippt. Ab jetzt wird von jeglicher Medikation abgesehen, denn seine Therapiemethode beeinhaltet die Konfrontation mit der Angst: Der abgelegenen Hütte im “Garten Eden”. Doch die idyllische Natur wird zum verstörenden Austragungsort von Trauer, Schmerz,Verzweiflung und undefinierbarem Beziehungsballast. War der Tod des Sohnes lediglich ein Auslöser und nicht der Grund dieser zwischenmenschlichen Misere?

via rogerebert.com

Während Er versucht, ihr psychotisches Kopflabyrinth zu durchsteigen, dreht Sie durch. “Chaos regiert”, spricht ein halbverwesender Fuchs uns zu. Weitere bedauernswerte Fabeltiere durchkreuzen und semantisieren das filmische Treiben. Es fliest Blut. Geschlechterrollen werden scheinbar plakativ eingesetzt. Mit einem blasierten Lächeln und von Triers angeblicher Frauenfeindlichkeit im Nacken schauen wir zu, wie Sie sich mit der bösen Natur des weiblichen Geschlechts identifiziert, weil ihr Dissertationsthema von “Gynozid” im Mittelalter handelte. Konsequent passt da die Selbstverstümmelung der Fortpflanzungsorgane, die das irregewordene Weib an sich und ihrem Mann ausübt. Die Strafe für den verheerenden Sieg von Emotion über Vernunft, oder eben nur die logische Eintracht mit der Niedertracht ihrer weiblichen Natur? Schließlich ist “die Natur Satans Kirche”…

via filmstarts.de

Die medial verschrienen Sex- und Gewaltszenen wirken jedenfalls wie geplante Tabubrocken, abrupt und aggressiv, Provokation ohne Aussage. Pure Ablenkung von der eigentlichen Haltlosigkeit dieser filmischen Konstruktion? Dafoe und Gainsbourg versuchen bissige Dialoge zu inszenieren, durch die sie die Pathologie ihrer Beziehung auseinandernehmen. Mehr davon hätte dem Film auch mehr Halt verliehen. So verläuft er sich in prahlerischen Gewaltattacken und löchrigem Inhalt. Die Distanz, die dadurch in der Rezeption entsteht, vergegenwärtigt die Bodenlosigkeit des Werks nur noch stärker. Vielleicht ist der Film auch nur als Resultat eines Therapieversuchs des depressiven Regisseurs zu sehen. Ein Produkt der eigenen Labilität. Keine Antworten, nur bildgewordene Ausbrüche einer leidenden Psyche. Chaos regiert.

Fazit: Antichrist reizt in viele Richtungen, aber lässt alles und nichts offen. Wer auf Heile-Welt-Filmchen steht, ist hier jedenfalls nicht gut aufgehoben- auch wenn viel Natur dabei ist. Das Schauspiel ist groß, aber pure Provokation zeigt sich als morscher Baustoff für einen soliden Film.

STROKE.01 – Impressionen

Hier wird der fein überladene Kunstmarkt semisäuberlich durchwühlt. Diesmal gehen wir der Frage nach, was Subkultur mit einem bayerischen Autohersteller gemeinsam hat oder auch: Impressionen von STROKE.01, der ersten Urban Art Fair Europas in München, die vom 29.-31.10.2009 in einer alten BMW- Niederlassung stattgefunden hat. Wem Kunst im Tresor im Mai 2009 feuchte Augen verschaffte, der konnte hier ebenfalls mit optischer Ekstase rechnen.Weil mehr als 15 internationale Galerien teilgenommen haben, gibt’s hier nur eine subjektive Auswahl an organischen Leckereien.

Bei artnet und auf kunstmarkt.com findet ihr weitere Eindrücke.

Kunst und Kommerz, geht das zusammen, gerade jetzt? Urban Art gehört doch eigentlich auf die Straße und zeichnet sich dadurch aus, dass sie das System anprangert, statt kopfnickend mitzumachen.

Aber vielleicht ist manchmal Mitmachen auch eine Art, zum Nachdenken anzuregen. Vielleicht kann man als Künstler hier Menschen ansprechen, die man sonst nicht erreicht hätte und umgekehrt hat man als Kunstkonsument Gelegenheit, sich ein Bild vom Produzenten zu machen. Denn auf den großen Kunstmessen können sich diese meist im semi-profitablen Bereich arbeitenden Galerien und Projekte oft (noch) keine Präsens leisten.

Also Mund zu und Augen auf!

skore183Einen politischen Anfang macht hier skore183 der mit dem Projekt street-alphabet anwesend war. Die Botschaft steht im Zentrum des Münchner Graffiti-Künstlers.

Dass er es ernst meint merkt man, wenn man ihn reden hört. Hier geht’s zu seinem blog.

Wer an kritische Urban Art denkt, kommt an einem nicht vorbei. Banksy‘s Echo schallt nach. Sein Einfluss triefte auch bei STROKE.01 aus vielen Ecken.Ähnliches konnte man bei Galeria Autonomica beobachten:

Christian Minke Kettensegen Tatjana Trölfzehn, Foto: dontpanicitsorganic

Der angegebene Preis, ein vierstelliger Betrag, war nicht ernst gemeint und sorgte bei manchem Messebesucher sicherlich Kopfschütteln gepaart mit der klammen Angst, als Banause aufzufliegen. Dabei hatte Kettensegen Tatjana Trölfzehn etwa genausoviel Tiefgang, wie die mit 2600 € beschilderte Schwarze Banane.

Als organsicher Gag neben der ernstgemeinten Kunst, bestehend aus Alltagsfotografien und Malerei machte sie sich dennoch gut. Die Jungs von Galeria Autonomica mit Sitz im hessischen Wetzlar stehen natürlich für Kunst, für die man keine Kreditwürdigkeit vorweisen muss.

Wer bei Scherenschnitt an Bastelbeilagen von Hausfrauenmagazinen und bei Linoleum an drittklassige Mietwohnungsböden denkt, hat noch nichts von Swoon gehört. Ihre Werke sind absolut einnehmend und strahlen eine unglaubliche Aura aus. Und das trotz Einzwängung in urbane Räumlichkeiten:

Swoon, urban art info, Foto: dontpanicitsorganic

Swoon, urban art info, Foto:dontpanicitsorganicAls die Wahl- New Yorkerin 2003  ihre erste Einzelausstellung hatte, konnte man ein beklebtes Fenster noch für einen dreistelligen Betrag erwerben, mittlerweile muss man mitunter um zwei Stellen großzügiger werden. Kellnern muss sie auch nicht mehr, denn jetzt stellt sie im MoMA aus, war auf der Biennale von Venedig vertreten und hatte kürzlich wieder eine Ausstellung in der Berliner Galerie urban art info.

Swoon, urban art info, Foto: dontpanicitsorganicWer Zeit hat und Swoon umfassender kennenlernen will, klicke bitte sachte auf Play:

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Einige Projekte setzen komplett auf Sex sells, andere tun es so organisch und provokativ, dass sie hier ewähnt werden. Boris Hoppek von Since gehört dazu. Hier zunächst das grob-zensierte Daumenkino

…und nun die Erwachsenenversion:Boris Hoppek La Vagina 2, Foto: dontpanicitsorganicBoris Hoppek, Vagina, Foto:dontpanicitsorganic

Wem die drolligen Köpfe bekannt vorkommen, der kann beim Gedanken an den Opel Corsa Spot von 2006 mit den C’mons (Bimbo-Dolls) laut Ahh schreien- soweit zum angespannten Verhältnis von Kunst und Kommerz. Aber dabei scheut der gebürtige Siegener nicht, auch politische Konfliktlinien zu betreten:

Wer demnächst einen Trip nach Barcelona plant, kann sich dort in der Iguapop Galery von mehr Hoppek überzeugen lassen.

Zeit für ein wenig Surrealismus und Malerei. Das Online-Magazin Castle hatte einige interessante Künstler zu bieten. Hier Daniel Schüßler, der sich in seinen Bildern mit Discordianismus beschäftigt. Seine Werke scheinen wie Visionen postapokalyptischer Zukunftsszenarien. Sie wirken wie präzise Räume, die jedoch nirgendwo verortbar sind und gehen eine beeindruckend-surreale Verbindung von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ein.

Die Beschreibung postdestruktive Kreativität, trifft es gut. Wer mehr erfahren will, Daniel hat einen blog. Außerdem kann man seine Arbeiten vom 3.bis zum 5. Dezember 2009 im Gartenhaus der Kunst sehen. Konstanze Schöffl, ebenfalls via Castlemagazin zu sehen, setzte sich äußerst organisch mit gesellschaftlichem Konsumfetischismus auseinander. Heraus kamen folgende Chimären, die aus Digitalcollagen bestehen:

Auf über 2.000 m² konnte man seinen Kunsthunger stillen und dass zu äußerst humanen Öffnungszeiten und Anschlussbummbumm. Wem der schwammige Begriff Urban Art nur Aerosolhaltiges sagte, konnte sich von der werklichen Vielfalt überrascht geben: Neben den überlebensgroßen Linolschnitten, altmeisterlicher Malerei und sonstigem Materialmix, wurde auch die gute, alte Sticknadel wieder hervorgeholt. Die Berliner ATM Galery hatte Graffitigröße Eliot dabei. Von seiner 2003er Ausstellung “Seemannsgarn” waren folgende Arbeiten zu sehen, deren Modelle vielleicht irgendwann in der Burda landen werden:

Zu den weiteren Highlights zählte sicherlich dieser Hubschrauber, den die Galerie Richter & Masset in den Innenhof des ehemaligen Autohauses schleuste:

Won ABC, Beastiestylez, I ARE UGLY, Casiegraphics and Dog ISK From war to peace, 2009 Graffiti, Airbrush, Fasermaler auf Helikopter (Typ Mil Mi 2T, 1968) Courtesy of Galerie Richter & Masset, München

Warum die Berliner Hauptveranstalter rund um Marco Schwalbe das Großprojekt in München aufgezogen haben? Während die Hauptstadt arm aber sexy bleibt, wird im Süden neben Interesse auch Kaufkraft vermutet. Bei insgesamt über 7000 Besuchern, konnten einige Galerien jedenfalls Umsätze verbuchen. Diese tänzelten jedoch meist unter dem vierstelligen Bereich.

Der nächste Streich ist für Mai 2010 geplant. Bis dahin Augen offenhalten, denn manches wirkt draußen einfach besser:

Enstanden ist dieses großartige Projekt von BLU und David Ellis auf dem FAME Festival im italienischen Grottaglie im September 2009.