Monthly Archives: April 2009

Filmklammer- Die Erste

Ab mit neuen und wiederentdeckten cinematographischen Auswüchsen.

Anfangen soll diese kleine Cinemathek mit einem meiner Lieblings-Allens: Zelig, hier ein Einblick in das Mockumentary von 1983, Woody als kulturelles Chamäleon, herrlich skurril, überspitzt, aber dennoch gesellschaftlich brisant- und vor Allem amüsant.YouTube Preview Image Nun zu einem weiteren Favoriten, Ihr seht, hier wird nicht lang gefackelt, ich brenne darauf meine Highlights loszuwerden, um später ein paar Ecken für gehörigen Trash freizumachen. Mise en Scene, Kamera, sowie das vollkommen geglückte Casting, sorgen neben dem hervorragenden Drehbuch und der ausgezeichneten Ausstattung (unschlagbar: Die Louis Vuitton Kofferserie) für visuelle Glücksmomente. Miss Portman ist als rauhe Exgeliebte schonungslos attraktiv, auf nonchalante Art zerbrechlich, unnahbar und charmant. Hier kommt also der Kurzfilm Hotel Chevalier in Originallänge zum wunderschönen Darjeeling Limited von Wes Anderson, 2008. Zurücklehnen und genießen:Verwegen geht es weiter, Natalie Portman ist immernoch im Spiel. Wer auf scharfe Dialoge, umtriebige Affären zwischen ästhetischen Intriganten angefacht von einer Prise feiner Rafinesse steht, weiß schon, welches heiße Stück Film ich meine: Closer, Mike Nichols, 2004. Hier wunderbar vertont von Damien Rice. Das ansehnliche Schmankerl namens Jude Law, würde sogar mit Oberlippenbart durchkommen, seht selbst:

Schlussgemacht wird mit folgender Überlegung: An was denkt ihr, wenn ihr das Wort “Nounoune” hört? Klingt nach einer Mischung aus Kinderzahnpasta, einem weiteren Fauxpas von Peer Steinbrück oder einem möglichen asiatischen Diminuitiv für weibliche Fortpflanzungsoragane, oder? So, jetzt dürfte der Gedankensprung zur ammenhaften Michelle Pfeiffer umgarnt von Spitze, Brokat und einem gut dreißig Jahre jüngeren Boy-Toy namens Cheri, gespielt von Rupert Friend (The Queen, High Fidelity), nicht schwer fallen. Uppps, gestolpert? Kurz:  Der Historienstreifen des Regisseurs Steven Frears, handelt von einer alternden Mätresse und ihrem jüngeren Geliebten im Paris der 1920er. Tragisches Ende vorprogrammiert, schade besonders um die wertvolle Zeit und den enormen Materialverschleiß. Aber wer schon immer Kathy Bates als okerfarbene Presswurst sehen wollte, möge seinem Verlangen nachgeben, muss sich allerdings noch bis August 2009 gedulden. Hier der versprochene high-class Trash, bitte Putzlumpen parat halten, es trieft vor Schmalz: YouTube Preview Image

Das könnte hier auch interessant werden:Here’s a good time to RunPee during the movie Cheri

X-Cess

München leuchtete. Wir reden natürlich Neon und Leuchtstoff. Wo und wie es wann für wieviel mit wem unbedingt (nicht) auszuprobieren gilt, erfahrt ihr hier.


via muenchenblogger

Heute unbedingt ausprobieren: X-Cess

Lohnt sich für alle, die mal wieder das Bedürfnis in sich hegen, sich wenigstens lokalpolitisch vom hochkragigen Poloshirtträger und dessen weiblichem, mit Longchamp/George Gina & Lucy -Taschen beseelten Pendant abzusetzen.

Erwartungen herunterschrauben, denn hier batteln sich gelegentlich enorm talentierte Hobby- DJs in gefühlten 32 qm. Ein großes Plus ist auf alle Fälle die geschmackvolle Tapete, die von erotischer Eklektik zeugt und bei steigendem Alkoholpegel beinahe psychedelische Züge annimmt, der rote Samtvorhang hilft direkt proportional.

via muenchenblogger.de

Zu später Stunde werden hier kostenfreie amuse-geuls in Form von Cola-Lutschern und Leckmuscheln verteilt (geschlechtsspezifische Präferenzen werden bedient), zu denen man sich sich herrlich die Stammgäste mental einverleiben und sich an absturzträchtigen Promilleopfern bei der kläglichen Suche nach ihren Schöffel Anoraks halbmitleidig erschadenfreuen kann.

via muenchenblogger

Unbedingt mitnehmen: Fetenfreudige  und nicht gänzlich humorfreie Couchsurfer, die zum Thema München bisher nur mit einer Käfer- Einser-Dallmayr- Denkblase  reagieren. Lieber zu Hause lassen: Ebensolche, die die Denkblase wohlgefällig mit geschmatzem Bussibussi beträten…


via muenchenblogger.de
Die Koordinaten:

Kolosseumstr.1 , 80469 München

Tel. 089-23 000 083