Der franco-kanadische Jungregisseur Xavier Dolan hat das neue Musikvideo der französischen Band Indochine bebildert. Das Ergebnis ist eine schwarz-weiße, gewaltvolle, kontrovers diskutierte und teilweise zensierte Passionsgeschichte mit dem Titel College Boy. Et voilà:
Die koreanische Künstlerin Yeonju Sung zaubert delikate Kleider und Korsagen aus Tomaten, Lauch, Bananen, Rettich, Shrimps, Rotkohl, Kaugummi, Eiern oder Brot. Wir werfen einen Blick auf ihre organische Wearable food series. Also Mund zu und Augen auf:
Über ihre Arbeiten sagt die 1986 in Seoul geborene Künstlerin:
My works, as an image between reality and non-reality, are talking about things that are unsubstantial and things that have been losing its essence. Also, they are, as food, empty and useless images since they are just borrowing the forms of clothes as a hollow shell that is not able ever last forever.
Gabriel Morais hat einen nettes Experiment unternommen, um das Verhältnis zwischen dem organischen In- und Output seines Essverhaltens zu untersuchen. Dazu hat er jeweils eine Menge Froot Loops, Rote Beete und Mais zu sich genommen und danach den Lokus inspiziert. Die Ergebnisse seiner Nahrungsaufnahme seht ihr hier:
The idea behind this project, is to show how much the food we ingest affects our body,
therefore the colour of each poop was not manipulated on photoshop.
To achieve the result, the quantity I ate for each picture was:
4.5kg of beet root in 36 hours.
3.5kg of Froot Loops in 30 hours.
4kg of sweet corn in 36 hours.
Mehr zu Gabriel Morais und seinem Projekt findet ihr hier.
Mit wohlplatzierten Handskulpturen und einem Augenzwinkern in Richtung Finanzkrise haben die vier Künstler Octavi Serra, Mateu Targa, Daniel Llugany und Pau Garcia die Straßen von Barcelona dekoriert.
Also Mund zu und Augen auf für Hands:
Dieser gelungene Kurzfilm von Mark Albiston und Louis Sutherland spielt im Neuseeland der 70er Jahre und handelt von einem kleinen Jungen mit Superkräften. Also Mund zu und Augen auf:
Parrallel zur Premiere auf der 63. Berlinale zeigt arte+7 Isabella Rossellinis knackige Kurzfilmreihe MAMMAS.
Nach dem großen Erfolg ihrer tierischen Fortpflanzungsfilmchen Green Porno, widmet sich die jüngst mit der Berlinale Kamera ausgezeichnete Rossellini dem Thema Mutterschaft. In dieser Episode erkundet sie mit gewohnter Selbstironie den Kannibalismus bei der Spinne “Diaea ergandros”, die sich für ihre Kinder aufopfert und zu Brei wird. Man beachte das liebevoll-trashige Kostüm und die herrlichen Blutfäden: